03/11/2026
Ein Bauteil, drei Benennungen. Und schon versteht niemand mehr die Anleitung.
In der Konstruktion heißt es Spannelement. Im Vertrieb Klemmhebel. In der Anleitung steht mal Schnellspanner, mal Verriegelung. Für den Leser sind das 4 verschiedene Teile. Er sucht etwas, das es gar nicht gibt.
Genau deshalb ist Terminologie kein Detail, sondern das Fundament verständlicher Dokumentation. Sie legt fest, welche Benennung für welches Bauteil steht, und zwar verbindlich.
Was eine saubere Terminologie bewirkt:
Klarheit für den Leser.
Ein Begriff steht immer für genau ein Bauteil und wird mit einer Benennung bezeichnet, in jedem Kapitel und in jedem Dokument. Wer einmal verstanden hat, was gemeint ist, findet sich zurecht.
Sicherheit im Ernstfall.
Wenn ein Warnhinweis eine andere Benennung verwendet als die Abbildung, verliert der Leser wertvolle Sekunden. Eindeutige Benennungen verhindern Fehlbedienungen.
Geringere Übersetzungskosten.
Jedes Synonym muss in jede Zielsprache übersetzt werden. Wer drei Benennungen für ein Bauteil hat, bezahlt dreimal und bekommt am Ende oft noch mehr Varianten zurück.
Eine einheitliche Sprache im Unternehmen.
Eine gepflegte Termdatenbank hilft nicht nur der Redaktion, sondern auch Konstruktion, Vertrieb und Service.
Der Aufbau einer Terminologie beginnt meist unspektakulär: bestehende Dokumente auswerten, Varianten sammeln, Vorzugsbenennungen festlegen. Immer in enger Abstimmung mit dem Kunden. Oft kommen die finalen Definitionen dann aus dem Vertrieb. Wir unterstützen bei der Koordination und Festlegung und pflegen die Terminologie anschließend über alle Sprachen hinweg.
Wie viele Benennungen hat euer meistgenutztes Bauteil?