Es gibt Wanderwege, es gibt Reiterwege, es gibt Forstwege. Dann sollte es doch auch Wege für Mountainbiker im Wald geben um ein vernünftiges miteinander zu ermöglichen. Auf dem Hahnenkamm sind immer mehr Mountainbiker zu sehen, um die Natur zu schützen sollte man sie regulieren und nicht verbieten. DESHALB: Seid fair und rücksichtsvoll zueinander und auch im Umgang mit anderen Waldnutzern! Es gilt der Leitspruch: Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Rücksichtsloser Umgang mit der Natur und anderen Waldnutzern sorgt nur für unnötige Diskussionen und ärgerliche Verbote / Sperrungen. Für die allgemeine Information möchten wir im nachfolgenden einen Auszug aus dem bayrischen Waldgesetz ( http://www.gesetze-bayern.de/jportal/portal/page/bsbayprod.psml?showdoccase=1&doc.id=jlr-WaldGBY2005rahmen&doc.part=X ) und die von der DIMB verfassten Trailrules bemühen, um ein friedliches Miteinander zu fördern.
# # aus dem Bayerischen Waldgesetz
-Allgemeines Betretungsrecht-
(40) Recht auf Naturgenuss und Erholung
Der Genuss der Naturschönheiten und die Erholung in der freien Natur, insbesondere das Betreten von Wald und Bergweide, das Befahren der Gewässer und die Aneignung wild wachsender Waldfrüchte in ortsüblichem Umfang ist jedermann gestattet. Dabei ist jedermann verpflichtet, mit Natur und Landschaft pfleglich umzugehen. (41) Betretungsrecht
Das Betreten des Waldes zum Zweck des Genusses der Naturschönheiten und zur Erholung
ist jedermann unentgeltlich gestattet. Alle Teile der freien Natur, insbesondere Wald, Bergweide, Fels, Ödungen, Brachflächen,
Auen, Uferstreifen und landwirtschaftlich genutzte Flächen, können von jedermann unentgeltlich
betreten werden. Dazu zählen auch Skifahren, Schlittenfahren, Reiten, Ballspielen
und ähnliche sportliche Betätigungen in der freien Natur (Art. 22 Abs. 1, Art. 24 BayNatSchG). (42) Benutzen von Wegen
Jedermann darf auf Privatwegen in der freien Natur wandern und, soweit sich die Wege
dafür eignen, reiten und mit Fahrzeugen ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen fahren. Zu den Fahrzeugen zählen Schlitten, Rodelschlitten, Kinderwagen, Kinderroller, Fahrräder
und ähnliche Fortbewegungsmittel.
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http://www.dimb.de/aktivitaeten/open-trails/trail-rules
1. FAHRE NUR AUF WEGEN! Fahre nie querfeldein, du schädigst sonst die Natur! Respektiere lokale Wegesperrungen! Forstwirtschaft, Viehtrieb und Belange des Naturschutzes rechtfertigen dies. Auch in Naherholungsgebieten können lokale Sperrungen berechtigt sein. Die Art und Weise in der du fährst bestimmt das Handeln der Behörden und Verwaltungen. Auf Privatgrund bist du oft nur geduldet!
2. HINTERLASSE KEINE SPUREN! Bremse nicht mit blockierenden Rädern! (Ausnahme in Notsituationen) Blockierbremsungen begünstigen die Bodenerosion und verursachen Wegeschäden. Stelle deine Fahrweise auf den Untergrund und die Wegebeschaffenheit ein. Nicht jeder Weg verträgt jedes Bremsmanöver und jede Fahrweise.
3. HALTE DEIN MOUNTAINBIKE UNTER KONTROLLE! Unachtsamkeit, auch nur für wenige Sekunden, kann einen Unfall verursachen. Passe deine Geschwindigkeit der jeweiligen Situation an. In nicht einsehbaren Passagen können jederzeit Fußgänger, Hindernisse oder anderer Biker auftauchen. Du musst in Sichtweite anhalten können! Zu deiner eigenen Sicherheit und derer anderer Menschen.
4. RESPEKTIERE ANDERE NATURNUTZER! Kündige deine Vorbeifahrt frühzeitig an. Erschrecke keine anderen Wegenutzer! Vermindere deine Geschwindigkeit beim Passieren auf Schrittgeschwindigkeit oder halte an. Bedenke, dass andere Wegenutzer dich zu spät wahrnehmen können. Fahre, wenn möglich, nur in kleinen Gruppen!
5. NIMM RÜCKSICHT AUF TIERE! Weidetiere und alle anderen Tiere in Wald und Flur bedürfen besonderer Rücksichtnahme! Schließe Weidezäune, nachdem du sie passiert hast. Verlasse rechtzeitig zur Dämmerung den Wald, um die Tiere bei ihrer Nahrungsaufnahme nicht zu stören.
6. PLANE IM VORAUS! Beginne deine Tour möglichst direkt vor deiner Haustüre. Prüfe deine Ausrüstung, schätze deine Fähigkeiten richtig ein und wähle die Gegend, in der du fahren willst, entsprechend aus. Schlechtes Wetter oder eine Panne kann deine Tour deutlich verlängern. Sei auch für unvorhersehbare Situationen gerüstet: Denke an Werkzeug, Proviant und Erste-Hilfe-Set. Trage eine Sicherheitsausrüstung! Ein Helm kann schützen, ist aber keine Lebensversicherung. aktuell gültige Vereinbarung zwischen DIMB und dem Staat Bayern:
http://www.dimb.de/images/stories/pdf/publikationen/Vereinbarung_Mountainbiking_Bayern.pdf
Autoren:
Maximilian Pestinger, Alzenau
Sebastian Herbert, Alzenau
Support:
DIMB e.V.