20/08/2026
𝗖𝗮𝗿𝗯𝗼𝗻𝗔𝗿𝗮® – 𝗞𝗼𝗵𝗹𝗲𝗻𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝘇𝘂𝗺 𝗕𝗮𝘂𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳
Die Bauwirtschaft steht vor einer der größten Herausforderungen ihrer Geschichte: Sie muss ihren CO₂-Fußabdruck deutlich reduzieren und gleichzeitig enorme Mengen an Baustoffen bereitstellen. CarbonAra® setzt genau hier an.
Mit CarbonAra hat die Team Nachhaltigkeit ein patentiertes Verfahren zur Nachbehandlung von Pflanzen- und Synthesekohle entwickelt. Ziel war es, Carbonisate technisch so zu modifizieren, dass sie reproduzierbar und in größeren Mengen in Baustoffen eingesetzt werden können.
𝗩𝗼𝗻 𝗥𝗲𝘀𝘁𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗱𝗮𝘂𝗲𝗿𝗵𝗮𝗳𝘁 𝗴𝗲𝗯𝘂𝗻𝗱𝗲𝗻𝗲𝗺 𝗞𝗼𝗵𝗹𝗲𝗻𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳
Pflanzenkohle und Synthesekohle entsteht durch die Carbonisierung beziehungsweise Pyrolyse organischer Rest- und Abfallstoffe. Dabei wird der in der Biomasse enthaltene Kohlenstoff in eine stabile Kohlenstoffstruktur überführt.
CarbonAra® geht einen Schritt weiter: Die gewonnene Kohle wird nachbehandelt und so für die Verwendung in Baustoffsystemen optimiert.
Damit entsteht eine neue Verbindung zwischen Kreislaufwirtschaft, Kohlenstoffspeicherung und Baustoffindustrie.
Statt Kohlenstoff nach der Nutzung von Biomasse wieder als CO₂ in die Atmosphäre zurückzuführen, kann er langfristig in mineralischen Baustoffen gebunden werden.
𝗗𝗶𝗲 𝗛𝗲𝗿𝗮𝘂𝘀𝗳𝗼𝗿𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴: 𝗞𝗼𝗵𝗹𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗴𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵 𝗞𝗼𝗵𝗹𝗲
Eine der größten technischen Herausforderungen beim Einsatz von Pflanzen- und Synthesekohle in Beton und anderen Baustoffen liegt in der Variabilität des Materials.
Je nach Ausgangsstoff, Carbonisierungsverfahren, Temperatur und Aufbereitung können sich beispielsweise Wasseraufnahme, Korngrößenverteilung und weitere Materialeigenschaften deutlich unterscheiden. Diese Unterschiede können dazu führen, dass Beton- und Mörtelrezepturen immer wieder angepasst werden müssen.
Genau an diesem Punkt setzt CarbonAra® an.
𝗖𝗮𝗿𝗯𝗼𝗻𝗔𝗿𝗮® 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗣𝗿𝗼𝘇𝗲𝘀𝘀𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁
Durch die patentierte Nachbehandlung wird die Kohle für den Einsatz in Baustoffen gezielt konditioniert. Das ermöglicht eine standardisierte und reproduzierbare Dosierung und erleichtert damit die industrielle Verarbeitung.
CarbonAra® soll dabei helfen, eine zentrale Hürde für den großtechnischen Einsatz von Carbonisaten zu überwinden: Wie lässt sich ein heterogener, biogener Rohstoff in einen zuverlässig einsetzbaren Baustoffbestandteil verwandeln?
Die Antwort lautet: durch gezielte Nachbehandlung, Qualitätsmanagement und standardisierte Prüfverfahren.
𝗠𝗲𝗵𝗿 𝗮𝗹𝘀 𝗖𝗢₂-𝗦𝗽𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴
CarbonAra® ist nicht ausschließlich als Kohlenstoffsenke gedacht. Die behandelte Kohle kann verschiedene Funktionen innerhalb einer Baustoffrezeptur übernehmen.
Je nach Anwendung sind unter anderem folgende Einsatzmöglichkeiten interessant:
✅ CO₂-Fixierung und langfristige Kohlenstoffspeicherung
✅ Rohstoffersatz, beispielsweise für bestimmte mineralische Zuschlagstoffe
✅ Ersatz beziehungsweise Reduzierung konventioneller Füllstoffe
✅ Pigmentfunktion
✅ Potenzial zur Reduzierung des Zementanteils
✅ Einsatz in Beton, Mörtel, Putz und weiteren Baustoffsystemen
Die CarbonAra®-Technologie ist dabei nicht auf einen einzelnen Baustoff beschränkt.
𝗩𝗼𝗺 𝗔𝗯𝗳𝗮𝗹𝗹𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳 𝘇𝘂𝗺 𝗕𝗮𝘂𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳
Ein wesentlicher Bestandteil des CarbonAra®-Konzepts ist der Einsatz von Carbonisaten aus Rest- und Abfallstoffen.
Holzige Biomasse, Grünschnitt und andere geeignete organische Reststoffe können zunächst carbonisiert werden. Der dabei entstehende Kohlenstoff wird anschließend durch CarbonAra® für die weitere Verwendung konditioniert.
So entsteht eine Kaskade der Wertschöpfung:
Reststoff → Carbonisierung → Pflanzen-/Synthesekohle → CarbonAra®-Nachbehandlung → Baustoff → langfristige Kohlenstoffbindung
Damit wird aus einem Reststoff nicht einfach ein Entsorgungsprodukt, sondern ein potenzieller sekundärer Rohstoff für die Bauwirtschaft.
𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗦𝘆𝗻𝘁𝗵𝗲𝘀𝗲𝗸𝗼𝗵𝗹𝗲 𝗯𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿𝗲𝘀𝘀𝗮𝗻𝘁 𝗶𝘀𝘁
Nicht jedes Carbonisat ist für landwirtschaftliche oder bodenbezogene Anwendungen geeignet. Hier kann die Verwendung in Baustoffen eine zusätzliche Perspektive eröffnen.
Gerade Synthesekohlen aus unterschiedlichen organischen Reststoffen können damit einer hochwertigen und langfristigen Nutzung zugeführt werden. Baustoffe wie Beton, Mörtel oder Putz sind dabei besonders interessant, weil der darin gebundene Kohlenstoff über sehr lange Zeiträume im Material verbleiben kann.
𝗤𝘂𝗮𝗹𝗶𝘁ä𝘁 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝗻𝗱
Für den industriellen Einsatz reicht es nicht aus, lediglich Kohle in einen Baustoff einzumischen.
Entscheidend sind reproduzierbare Materialeigenschaften, definierte Qualitätsparameter und normgerechte Prüfverfahren. Gemeinsam mit Industriepartnern arbeitet Team Nachhaltigkeit deshalb an standardisierten Prüfungen und einem entsprechenden Qualitätsmanagement für die CarbonAra®-Carbonisate.
𝗗𝗮𝘀 𝗭𝗶𝗲𝗹 𝗶𝘀𝘁 𝗸𝗹𝗮𝗿
Kohle soll nicht nur nachhaltig sein. Sie muss auch technisch zuverlässig funktionieren.
Die eigentliche Innovation von CarbonAra® liegt deshalb nicht allein in der Verwendung von Pflanzen- oder Synthesekohle im Baustoff.
Sie liegt in der gezielten Aufbereitung eines bislang schwer standardisierbaren Rohstoffs für industrielle Baustoffprozesse.
𝗗𝗮𝗺𝗶𝘁 𝗲𝗿ö𝗳𝗳𝗻𝗲𝘁 𝗖𝗮𝗿𝗯𝗼𝗻𝗔𝗿𝗮® 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗻𝗲𝘂𝗲 𝗣𝗲𝗿𝘀𝗽𝗲𝗸𝘁𝗶𝘃𝗲
Aus organischen Reststoffen entsteht stabiler Kohlenstoff.
Aus diesem Kohlenstoff entsteht ein technisch nutzbarer Rohstoff für die Baustoffindustrie. Und aus dem Baustoff wird ein langfristiger Kohlenstoffspeicher.
CarbonAra® verbindet damit Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und Carbon Removal mit der industriellen Baustoffproduktion.
𝗗𝗮𝘀 𝗭𝗶𝗲𝗹 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗕𝗮𝘂𝘄𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁, 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝗼𝗵𝗹𝗲𝗻𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗻𝘂𝗿 𝘃𝗲𝗿𝗺𝗶𝗲𝗱𝗲𝗻, 𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗱𝗼𝗿𝘁, 𝘄𝗼 𝗲𝘀 𝘁𝗲𝗰𝗵𝗻𝗶𝘀𝗰𝗵 𝘂𝗻𝗱 ö𝗸𝗼𝗹𝗼𝗴𝗶𝘀𝗰𝗵 𝘀𝗶𝗻𝗻𝘃𝗼𝗹𝗹 𝗶𝘀𝘁, 𝗱𝗮𝘂𝗲𝗿𝗵𝗮𝗳𝘁 𝗶𝗺 𝗕𝗮𝘂𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳 𝗴𝗲𝗯𝘂𝗻𝗱𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿𝗱.