25/09/2026
Die Nächte in Augsburg werden spürbar kühler, und bald ist es wieder so weit: Die Heizung geht an. Ein guter Moment, um sich vor dem ersten Aufdrehen ein paar Gewohnheiten anzuschauen, egal ob du im eigenen Haus, in der Eigentumswohnung oder zur Miete wohnst.
Vor dem Start: Wenn die Heizkörper gluckern oder oben kalt bleiben, ist Luft im System. Einmal entlüften, dann verteilt sich die Wärme wieder gleichmäßig.
Richtig heizen: Nicht jeder Raum braucht die gleiche Temperatur. Im Wohnzimmer sind rund 20 Grad angenehm, im Schlafzimmer reichen meist 16 bis 18 Grad, im Bad dürfen es etwas mehr sein. Jedes Grad weniger spart spürbar Heizenergie. Wichtig ist aber, dass kein Raum dauerhaft stark auskühlt, denn kalte Wände ziehen Feuchtigkeit an.
Und ein kleiner Mythos zum Schluss: Wer das Thermostat auf die höchste Stufe dreht, bekommt den Raum nicht schneller warm, nur später zu warm.
Richtig lüften: Das gekippte Fenster ist in der kalten Jahreszeit der größte Energiefresser. Die Luft tauscht sich kaum aus, dafür kühlen Laibung und Wand rund ums Fenster aus, und genau dort entsteht gern Schimmel. Besser ist Stoßlüften: mehrmals am Tag die Fenster für ein paar Minuten ganz öffnen, am besten mit Durchzug. Bei klassischen Heizkörpern drehst du die Thermostate währenddessen herunter und danach wieder auf die gewohnte Stufe. Eine Fußbodenheizung lässt du dagegen einfach durchlaufen, sie reagiert so träge, dass sich das Verstellen nicht lohnt. Nach dem Duschen, Kochen und Wäschetrocknen solltest du immer direkt lüften.
Heizkörper frei halten: Stell keine Möbel direkt davor und häng keine langen Vorhänge darüber, sonst bleibt die Wärme hängen, wo sie niemand braucht.
Du bist Eigentümer und hast trotz richtigem Heizen und Lüften kalte Räume, hohe Heizkosten oder feuchte Ecken? Dann lohnt sich ein genauerer Blick auf dein Haus oder deine Wohnung.
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