11/03/2026
Viele Produkte wie Schreibwaren, Hygieneartikel oder aus dem Heimwerkerbedarf werden im Handel noch immer in klassischen Blisterverpackungen angeboten. Diese bestehen in der Regel aus einem Kunststoffteil und einem Kartonträger. Für den Endkunden bedeutet das: zwei Materialien, die nach dem Gebrauch getrennt entsorgt werden müssen.
Eine papierbasierte Flowpackverpackung kann hier eine deutlich einfachere Lösung darstellen.
Beim gezeigten Beispiel werden die Produkte vollständig in einer flexiblen Papierverpackung verpackt. Das Produkt selbst wird über einen hochwertigen Druck auf dem Packstoff dargestellt. Der Kunde erkennt im Regal sofort, was sich in der Verpackung befindet, ohne dass eine Kunststoffsichtverpackung notwendig ist.
Der Vorteil für den Endkunden liegt vor allem im einfachen Handling nach dem Gebrauch. Die Verpackung besteht aus einem papierbasierten Packstoff und kann unkompliziert über das Altpapier entsorgt werden. Ein Trennen unterschiedlicher Materialien entfällt vollständig.
Der Druck kann dabei auf unterschiedliche Weise realisiert werden. In diesem Beispiel wurde das Motiv direkt auf der Verpackungsmaschine per Inline-Druck aufgebracht. Diese Lösung bietet sich insbesondere für kleinere Chargen oder wechselnde Designs an, bei denen sich vorbedruckte Folien wirtschaftlich nicht rechnen. Gleichzeitig bleibt selbstverständlich auch der Einsatz klassisch vorbedruckter Packstoffe weiterhin möglich.
Ein Beispiel dafür, wie sich Verpackungstechnik, Ressourceneffizienz und Verbraucherfreundlichkeit sinnvoll miteinander verbinden lassen.