26/10/2026
Am Leonrodplatz wird gebaut, und das in mehreren Bereichen gleichzeitig. Die Platzfläche wird umgestaltet, die Fahrspuren neu aufgeteilt, und auch der Vorplatz zum Strafjustizzentrum wird neu geordnet.
Wir haben dort von der Vorplanung über den Entwurf bis zur Ausführungsplanung alles übernommen, dazu die Verkehrszeichenpläne, und begleiten die Maßnahme jetzt als Bauleitung. Damit liegt die gesamte Planung in einer Hand, von der ersten Variantenuntersuchung bis zur Ausführung vor Ort. Der Knotenpunkt Leonrodplatz mit Schwere-Reiter-Straße und Dachauer Straße ist eine stark belastete Kreuzung. Eine solche Fläche umzugestalten, während der Verkehr weiterläuft, gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben im innerstädtischen Verkehrswegebau.
Was uns an diesem Projekt besonders freut: Hier entsteht nicht nur eine funktionierende Kreuzung, sondern auch Platz. Aus Verkehrsfläche wird ein Ort, der als Platz auch als solcher wahrgenommen wird.
Kurz erklärt: Was ist ein „Verkehrszeichenplan"?
Eine Baustelle im Straßenraum wird nicht einfach abgesperrt. Für jede Bauphase entsteht ein eigener Plan, in dem jedes Verkehrszeichen, jede Absperrung, jede Markierung und jede Umleitung einzeln festgelegt ist, samt Standort und Größe. Dieser Plan wird bei der Behörde eingereicht und muss genehmigt werden, bevor gebaut werden darf. Er ist die rechtliche Grundlage dafür, wie der Verkehr während der Bauzeit geführt wird, und wird bei jedem Phasenwechsel neu umgesetzt.