26/05/2025
Als ausgewiesener Diplomumweltwissenschaftler und nicht als Anführer im Sinne einer Koryphäe würde ich gerne folgende Denkanstöße in Erinnerung bringen:
1. Schutzgut Boden. Wann kommt endlich die Bodenschutzrichtlinie aus Brüssel?
2. Energieautarke Landkreise. Siehe Beispiel Rhein-Hunsrück Kreis. Zielformulierung: alle Landkreise in Rheinland-Pfalz/Deutschland sollten innerhalb der nächsten 10 Jahre energieautark sein und zwar mit sogenannten "regenerativen" Energien. Die Technologien sind schon seit Jahrzehnten vorhanden. Es fehlt der politische Wille.Wie das gehen kann zeigt eindrucksvoll: rh-Energie eG
3. Mobilitätswende: Unser Erdöl ist endlich. Irgendwann wird es nicht mehr bezahlbar sein. Außerdem kann "schöne" andere Dinge damit machen.
4. Bei der Produktherstellung auf Langlebigkeit, Reparaturfreundlichkeit und Recyclingfähigkeit achten. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern schafft Arbeitsplätze.
5. Vorhandene Instrumente besser nutzen, wie etwa das ESC. (steht für Energiesparcontracting)
6. Zur Zeit befindet sich der Rhein-Hunsrück-Kreis in der Erprobung und Realisierungsphase intelligente Energienetze aufzubauen. Dies vor dem Hintergrund, dass zugegebener Weise der Wind nicht immer bläst und die Sonne ☀️ nicht immer scheint, wenn es darum geht, die so gewonnene Energie auch zu nutzen. Der Fachbegriff im diesem Zusammenhang lautet Volatilität, sollte man vielleicht mal gehört haben.
7. Regenwassernutzung. Die nächsten Generationen werden uns zurecht dafür verurteilen, dass wir unsere Fäkalien mit hochwertigen TRINKWASSER abspülen.
8. Maßnahmen zur besseren Luftreinhaltung in unserer Städten ergreifen. Hier gibt es ein großes Portfolio.
9. ...
Allen Lesern und Kommentatoren eine gute Zeit wünschend.
Zum Thema Biodiversität: die stellt sich ein, wenn alle anderen Schüttgüter (Luft,Wasser, Boden) besser geschützt werden ...