21/05/2025
Gebäude für die Logistik unterliegen besonderen Anforderungen: große Spannweiten, hohe Regalanlagen, aufwendige Fördertechnik, präzise Verkehrsführung für Lkw und Flurförderfahrzeuge, spezielle Brandschutzkonzepte – jedes Lager ist individuell. Die Herausforderung: alle baulichen, technischen und betrieblichen Komponenten frühzeitig aufeinander abstimmen.
PGSJ hat sich dieser Aufgabe gestellt und setzt bereits seit über sechs Jahren erfolgreich auf BIM – Building Information Modeling.
BIM ermöglicht die modellbasierte 3D-Planung – weit mehr als ein digitaler Bauplan. Es handelt sich um ein datenbasiertes Planungs- und Koordinationssystem, in dem jedes Bauteil mit spezifischen Informationen verknüpft ist. So können z. B. Tragwerke, Technische Gebäudeausrüstung (TGA), Förderbänder, Andockstationen oder Fluchtwege realitätsnah im Modell abgebildet und in ihren Wechselwirkungen frühzeitig überprüft werden.
Für die Logistikplanung bedeutet das konkret:
Kollisionserkennung: Engstellen oder Konflikte zwischen TGA, Regalanlagen und der Tragstruktur werden schon im Modell erkannt – bevor sie auf der Baustelle zum Problem werden.
Exakte Bedarfsermittlung: Ob Türhöhe für Gabelstapler oder Traglast der Zwischendecke – alle Anforderungen können präzise abgebildet werden.
Visualisierung und Ablaufplanung: Der Bauherr erhält ein klares Bild seiner Halle, inklusive aller technischen Einbauten – sogar Bau- und Montageabläufe lassen sich simulieren.
Nachhaltigkeit und Effizienz: Änderungen am Modell aktualisieren automatisch alle Pläne, Schnitte und Stücklisten. Das reduziert Papierverbrauch, beschleunigt den Planungsprozess und sorgt für eine höhere Ausführungsqualität.
Mit BIM behalten alle Projektbeteiligten – vom Architekten über den Tragwerksplaner bis zum Logistikplaner – den Überblick. Und der Bauherr? Der kann fundierte Entscheidungen treffen, Abläufe besser verstehen und gezielt mitgestalten.