05/05/2026
Schwalben willkommen: Artenschutz in der Rohstoffgewinnung bei LZR 🕊️✨
In der Bördleingrube in Astheim zeigt sich, wie moderner Rohstoffabbau und aktiver Artenschutz erfolgreich miteinander verbunden werden können: Besonders freut es uns, dass sich die Uferschwalbe dort wieder angesiedelt hat – ein positives Signal für die Region. 💛
Die kleinste heimische Schwalbenart ist auf steile Sand- und Kieswände angewiesen, in die sie ihre rund 80 Zentimeter langen Brutröhren selbst gräbt. Vor der Rückkehr der Zugvögel im Frühjahr werden durch die Firma LZR geeignete Bereiche gezielt vorbereitet und hergestellt, damit die Uferschwalben rechtzeitig ihre Kolonien anlegen können. 🌿
Dieser jährliche Einsatz ist fester Bestandteil des Betriebs und trägt wesentlich zum Erhalt der Population bei.
Aktuelle Bestandszahlen zeigen die Bedeutung der Standorte: Laut Jahresbericht 2025 der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Unterfranken wurden im Landkreis Kitzingen rund 322 Brutröhren der Uferschwalbe erfasst, davon 115 in der Bördleingrube. Weitere Vorkommen gibt es unter anderem am Baggersee in Hörblach. 📈
Auch auf dem Firmengelände in Kitzingen brüten Mehlschwalbe und Rauchschwalbe wieder. In Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz wurden dort Nisthilfen und Schmutzfangbretter installiert, die gut angenommen werden und das Miteinander von Mensch und Tier im Betriebsalltag unterstützen.
Bemerkenswert ist zudem, dass sich die Schwalben weder in der Grube noch im Werkstattbereich durch den laufenden Betrieb stören lassen.
Das Beispiel zeigt, wie Unternehmen durch gezielte Maßnahmen – von der Herstellung geeigneter Steilwände bis hin zu künstlichen Nisthilfen – wertvolle Lebensräume schaffen und so einen wichtigen Beitrag zum Schutz heimischer Vogelarten leisten können. 🌿