09/09/2026
Ein Park für viele braucht Kontraste.
Der Nordpark Braunschweig wurde beim 1. Norddeutschen Landschaftsarchitektur-Preis 2026
in der Kategorie „Mi geiht dat goot! – Lebenswelten für Menschen“ ausgezeichnet.
Sechs Planungsprinzipien waren für den Entwurf entscheidend:
KONTRASTE RÄUMLICH ORGANISIEREN.
Bewegung und Ruhe, Offenheit und Rückzug, intensive Nutzung und grüne Räume liegen bewusst nebeneinander.
JUGEND BRAUCHT ORTE, DIE MAN NICHT NUR ONLINE TEILT.
Pumptrack, Streetball, Bouldern und Calisthenics treffen auf Tribüne, Sitzstufen und Räume zum Zuschauen, Ausruhen und Dabeisein.
NUTZUNG KANN SICH IM TAGES- UND JAHRESVERLAUF VERÄNDERN.
Der modellierte Hügel schirmt den Jugendplatz ab, wird zur Tribüne und bei Schnee zum Rodelhang.
BESTAND GIBT DEM ENTWURF EIN GERÜST.
Vorhandene Gehölze und Wiesen bleiben Teil des Parks, spenden Schatten und bilden das ruhige Gegenstück zu den intensiven Bereichen.
WIEDERERKENNBARE DETAILS STÄRKEN IDENTITÄT UND LADEN ZUR ANEIGNUNG EIN.
Bodenmuster, Stahlschriftzug und Hulk-Hand- und Fußgriffe geben dem Jugendplatz Charakter. Graffiti und andere Spuren zeigen, wie der Ort weiter interpretiert und angeeignet wird.
WER RÄUME NUTZT, SOLLTE SIE MITGESTALTEN KÖNNEN.
Das Drachenland entstand aus intensiver Kinderbeteiligung. Ideen wurden bis in die handwerkliche Umsetzung weitergetragen.
Verschiedene Bedürfnisse. Unterschiedliche Räume. Ein gemeinsamer Park.
Wir freuen uns über die Auszeichnung und danken der Stadt Braunschweig als Bauherrin, allen Projektbeteiligten und der Jury.
Fotocredits:
Slide 1 © Stadt Braunschweig / Dennis Vesterling;
Slide 2 links © Stadt Braunschweig, rechts © Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen;
Slide 8 © Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen;
übrige Medien © chora blau Landschaftsarchitektur.
Stadt Braunschweig bdla_hamburg bdla MV bdla Schleswig-Holstein Björn van Herck