11/09/2026
Wir wollen euch ja nicht auf dumme Gedanken bringen. 😅
Aber vielleicht vor einem ziemlich peinlichen Moment im Büro bewahren.
Stellt euch vor, ihr geht zum Drucker und schaut aus irgendeinem Grund in die Druckhistorie.
Und dort steht:
📄 Gehaltserhöhung_Meyer.pdf
📄 Abmahnung_Jürgen.doc
📄 Kündigung_Vorlage.pdf
📄 Gehaltsliste_2026.xlsx
Unangenehm? Definitiv.
Und genau solche Situationen lassen sich vermeiden.
Wir sehen bei Kunden immer wieder Drucksysteme, bei denen die Druckhistorie nicht anonymisiert ist.
Das bedeutet: Je nach Konfiguration können andere Benutzer am Gerät sehen, welche Dokumente zuvor gedruckt wurden.
Meistens fällt das niemandem auf.
Bis es auffällt. 😬
Zum Beispiel, weil ein Kollege plötzlich sieht, dass ein anderer eine Gehaltserhöhung bekommt.
Oder weil der Dateiname einer Abmahnung, Kündigung oder eines anderen vertraulichen Dokuments sichtbar wird.
Dabei kann die Lösung so einfach sein:
👉 Druckhistorie prüfen
👉 Anzeige von Benutzer- und Auftragsnamen entsprechend konfigurieren bzw. anonymisieren
👉 Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen des Drucksystems kontrollieren
Und wenn man schon dabei ist, sollte man noch einen Schritt weitergehen:
Follow-Me-Printing. 🔐
Der Druckauftrag wird dann nicht einfach sofort ausgegeben und liegt anschließend für jeden sichtbar im Ausgabefach.
Er wird zunächst zurückgehalten und erst nach persönlicher Freigabe per PIN oder Transponder am Gerät gedruckt.
Damit schützt man nicht nur die digitalen Informationen in der Druckhistorie, sondern auch das fertige Blatt Papier.
Denn Datenschutz endet nicht am Bildschirm.
Manchmal beginnt das Problem erst am Drucker.
Wir wissen, wo man hinschauen muss. 😉