21/04/2026
Heute haben wir die Belegreife eines Zementestrichs geprüft.
Das von uns angewendete Verfahren nennt sich CM-Messung.
Aber was genau verbirgt sich dahinter:
Das CM-Messverfahren (auch Calciumcarbid-Methode oder CM-Messung genannt) ist ein schnelles, baustellentaugliches Verfahren zur Bestimmung der Restfeuchte in Estrichen und mineralischen Baustoffen. Es dient vor allem zur Prüfung der Belegreife, also ob ein Estrich trocken genug für den Einbau von Bodenbelägen (z. B. Fliesen, Parkett) ist.

So funktioniert es:
Eine Estrichprobe wird entnommen, zerkleinert und zusammen mit Stahlkugeln und einer Glasampulle mit Calciumcarbid in einen Druckbehälter gegeben. Das im Estrich enthaltene Wasser reagiert mit dem Calciumcarbid zu Acetylen-Gas. Der entstehende Druckanstieg wird am Manometer abgelesen und zeigt direkt den Feuchtigkeitsgehalt an.
Das Verfahren ist in der DIN 18560 geregelt und gilt als Standard in der Baubranche, weil es vor Ort schnell und ausreichend genau Ergebnisse liefert.