Ingenieurteam Jouaux PartGmbb Architekten + Beratende Ingenieure 1

Ingenieurteam Jouaux PartGmbb Architekten + Beratende Ingenieure 1 Ingenieurteam Jouaux PartGmbB
Architekten + Beratende Ingenieure Im Vordergrund stehen dabei innovative, zukunftsorientierte und kostenoptimierte Lösungen.

Das Ingenieurteam Michael Jouaux steht für qualitätvolle Gestaltung, welches ein entscheidendes Kriterium ist für die interdisziplinäre Arbeit von Architekten und Ingenieuren. Architekten, Ingenieure, Techniker und Zeichner arbeiten gemeinsam in einem Team an öffentlichen und privaten Projekten. Das Spektrum reicht von Architektur, Städtebau, Denkmalpflege, Grünordnung, über die Planung von Verkeh

rsanlagen, Tragwerken, Wasserversorgung, Freianlagen und Hochwasserschutz, Betoninstandsetzung hin bis zur Anwendung von Geoinformationssystemen. Wir bieten Ihnen Lösungen mit bodenständiger, sachlicher Qualität, in technischer Eleganz bis hin zu pfiffigen konzeptionellen Lösungen für den besonderen Einzelfall. Fordern Sie uns heraus!

Konzept zur Belebung des Bahnhofs Lauda sorgt für BegeisterungFränkische Nachrichten Online-Artikel vom 26.04.2023Vorhab...
26/04/2023

Konzept zur Belebung des Bahnhofs Lauda sorgt für Begeisterung

Fränkische Nachrichten Online-Artikel vom 26.04.2023

Vorhaben im Gemeinderat vorgestellt
Konzept zur Belebung des Bahnhofs
sorgt für große Begeisterung
Christine und Michael Jouaux stoßen mit ihren Plänen auf viel Zustimmung. Gremium macht Weg frei
VON KLAUS T. MENDE

Das Ehepaar Jouaux will den Bahnhof in Lauda mit neuem Leben füllen und hat dazu im Gemeinderat ein detailliertes Konzept vorgestellt. Die Bürgervertreter zeigten sich begeistert von den Plänen – und brachten das Vorhaben einmütig auf den Weg.
Lauda-Königshofen. Christine und Michael Jouaux wollen den Bahnhof in Lauda, eines der prägendsten Gebäude in der gesamten Kommune, mit neuem Leben füllen. In der montäglichen Sitzung des Gemeinderates stellten die beiden ihr Konzept vor – und das sorgte bei Bürgermeister Dr. Lukas Braun und dem Gremium für große Begeisterung. Selbstredend, dass die Bürgervertreter einer Reservierung des ehemaligen Empfangsgebäudes sowie der früheren Pakethalle über 24 Monate bis 30. April 2025 zustimmten. Zugleich wurde die Verwaltung mit der Vorbereitung eines Kaufvertrags und einer Modernisierungsvereinbarung beauftragt.
Interesse erneut bekundet
Das Ehepaar Jouaux hatte sein Interesse an dem Gebäude abermals bekundet, nachdem sich das Vorhaben „Brainstation“ zerschlagen hatte. Die beiden haben in der Zwischenzeit ein detailliertes

Konzept ausgearbeitet, an dem „viel Herzblut hängt“, wie Christine Jouaux bekannte. Sie sprach vom „Nutzungskonzept 2023“ – vor dem Hintergrund, dass der Bahnhof von 1871 bis 1873 im laufenden Jahr den 150. Geburtstag begeht. Insgesamt sei der Gebäudekomplex 86 Meter lang und an den Türmen 16 Meter hoch, die Grundfläche beträgt 1145 Quadratmeter.
Die Umsetzung der Maßnahme soll in mehreren Schritten erfolgen, hob Jouaux hervor. Schlussendlich könnten in den Räumlichkeiten – barrierefrei zu erreichen – die Mobilitätszentrale, die VGMT Main-Tauber, eine Veranstaltungslocation für Hochzeiten, Empfänge oder Ausstellungen, eine Erlebnisgastronomie, eine museale Weinbar, Büroflächen für Gewerbe sowie ein Infopoint der Stadt für Reisende und Touristen Einzug halten.
Dringender Handlungsbedarf
Da dringender Handlungsbedarf in Sachen Mobilitätszentrale bestehe – auch um die Lücke zwischen Bad Mergentheim und Wertheim auf diesem Gebiet zu schließen –, sei es denkbar, bis Herbst hierfür provisorisch eine Fläche in den Räumen der ehemaligen Sparda-Bank einzurichten. „Es ist auch geplant, wieder einen persönlichen Fahrkartenverkauf am Bahnhof in Lauda zu schaffen“, teilte die designierte Investorin weiter mit. Die spontane Reaktion der Räte: Applaus auf offener Szene.
„Ich drücke fest die Daumen, wir werden Sie unterstützen“, signalisierte Reinhard Vollmer. Er zeigte sich sehr zuversichtlich und hoffe „auf nicht allzu viele Überraschungen“.
Jörg Aeckerle gelang es nicht, seine Freude zu verbergen: „Nach zähen drei Jahren“ sei es lobenswert, dass „ihr mit diesen konkreten Überlegungen eingestiegen seid“. Die Ideen seien zu unterstützen – „weiterhin viel Erfolg“.
„Alle sind sehr froh, wenn der Bahnhof wieder einer neuen Nutzung zugeführt wird“, würdigte auch Herbert Bieber das Jouauxsche Engagement. Jetzt gelte es, sich rechtzeitig um Dinge wie eine mögliche Förderung zu kümmern und solche Themen nicht auf die lange Bank zu schieben.
Von einer „tollen und innovativen Idee“ sprach Alois Imhof, der es begrüßte, dass sich „am Hauptbahnhof mittleres Taubertal“ nun etwas tue. Christof Kulzer freue sich einfach nur riesig, dass „es weitergeht“. Marco Hess hob den hohen Bekanntheitsgrad des Gebäudes „an zentraler Stelle“ hervor. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Umsetzung – wie ins Auge gefasst – gelinge. „Wir alle wollen keine 0/8/15-Nutzung, drücken die Daumen, dass alles klappt“, schließlich sei es das Ziel aller, hier voranzukommen.
An Radtouristen denken
Dr. Hans-Dieter Heinrich regte an, eventuell Übernachtungsmöglichkeiten für Radtouristen zu integrieren. Dazu Christine Jouaux: „Das ist durchaus denkbar – die Planungen sind nicht zementiert.“
Sie bezog auch zu Parkgelegenheiten Stellung. Es sei ein Bedarf von etwa 70 Stellplätzen eruiert worden, wobei jene auf dem „Park-and-Ride“-Parkplatz dafür nicht angerechnet werden sollen. Stattdessen wäre es vorstellbar, anstelle der ehemaligen Pakethalle ein mehrgeschossiges Parkhaus zu errichten, auf dessen Dach eine Photovoltaikanlage installiert werde. „Ausreichend Stellplätze sind das A und O an solch einem Bahnhof“, schloss Christine Jouaux.
„Appetit auf Projekt“
„Sie haben Appetit auf das Projekt“, ließ auch Lauda-Königshofens Bürgermeister Dr. Lukas Braun abschließend seiner Freude freien Lauf – „dies ist zu spüren“.

Die Neue Straße in Schweigern wird saniert. Nach Ostern wird die Baumaßnahme beginnen. (Bild: Eck)BÜRGERVERSAMMLUNG: San...
17/04/2019

Die Neue Straße in Schweigern wird saniert. Nach Ostern wird die Baumaßnahme beginnen. (Bild: Eck)
BÜRGERVERSAMMLUNG: Sanierung der Neuen Straße und der Schulstraße steht an
Über aktuellen Planungsstand informiert
Schweigern. Groß war das Interesse der Bürger bei der Informationsveranstaltung im Bürgersaal des Rathauses Schweigern zur Vorstellung der Ausbaupläne für die Neue Straße und Schulstraße. Nach dem Ausbau der Ortsdurchfahrt steht nun mit der Sanierung der beiden Straßen eine weitere große Straßenbaumaßnahme an.
Ortsvorsteher Ferdinand Eck eröffnete die Versammlung zusammen mit Bürgermeister Christian Kremer, Detlef Göller vom Bauamt, Dieter Braun von der Planungsfirma Jouaux und Bauleiter Simon Pfaff von der ausführenden Firma Konrad Bau.
Die Bürger wurden über den aktuellen Planungsstand umfangreich informiert. So wurde auch erläutert, dass zu Beginn am 24. April erst die Neue Straße ab der Einmündung zur Bahnhofstraße in mehreren Teilabschnitten saniert werde, um die Einschränkungen für den Verkehr und die Anwohner so gering wie möglich zu halten, bevor dann die Schulstraße oberhalb der Neuen Straße an der Reihe ist. Die Maßnahme soll nach dem derzeitigen Stand bis Ende 2019 fertig sein.

FN WEB

Grünsfeld erhält weiteres BaugebietVon unserem Mitarbeiter Matthias ErnstSPATENSTICH: Im Bereich „Höhri II“ entstehen 27...
12/04/2019

Grünsfeld erhält weiteres Baugebiet
Von unserem Mitarbeiter Matthias Ernst

SPATENSTICH: Im Bereich „Höhri II“ entstehen 27 neue Bauplätze / Vermarktung könnte 2020 beginnen

Die Stadt Grünsfeld erhält ein weiteres Neubaugebiet. Jetzt erfolgte im Beisein vieler Gäste der Spatenstich.
Grünsfeld. Nur rund 300 Meter sind es vom neuen Baugebiet „Höhri II“ bis zum Kindercampus, beschrieb Bürgermeister Joachim Markert die optimale Lage der 27 Bauplätze in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum bei offiziellen Spatenstich. Fast alle Gemeinderäte und Vertreter der ausführenden Firma Konrad-Bau und des Ingenieurbüros Jouaux waren gekommen, um dem neuen Baugebiet mit einer Fläche von 2,2 Hektar bei seiner Entstehung viel Erfolg zu wünschen.
In direkter Gegenüberlage zum letzten Baugebiet „Göbel-Hömberg III“, das schon fast komplett bebaut ist oder entsprechende Anträge vorliegen, war „Höhri II“ dringend notwendig, um junge Familien in die Stadt zu locken.
Es ist „ein wunderbares Baugebiet mit herrlichem Blick“, stellte Markert die Qualität des Geländes hervor. Dabei sei die Erschließung gar nicht so einfach. Vor allem die Anbindung an die Krensheimer Straße müsse mit einer großen Abfangung erfolgen, da sie sonst zu steil ausgefallen wäre. Doch die Hanglage habe auch ihre Vorteile. Der Blick ins Grünbachtal sei unverbaubar und trage sicher zu einer schnellen Vermarktung bei.
Obwohl noch kein einziges Grundstück vermessen sei, lägen bereits 16 Absichtsbekundungen von Bauwilligen vor. Man sei also sicher vonseiten der Stadt, dass die Vermarktung schnell voranschreiten werde. Bürgermeister Markert lobte die gute Zusammenarbeit mit der Firma Konrad-Bau, die bereits mehrfach für die Stadt tätig war. Er wünschte dem Bauvorhaben einen unfallfreien Verlauf.
Durch eine gute Kalkulation sei es gelungen, den Quadratmeterpreis unter 100 Euro zu halten. Voraussichtlich werde er bei 95 Euro liegen und sei damit noch weit von den Quadratmeterpreisen in den größeren Städten und ihren Speckgürteln entfernt. In Grünsfeld könne man gut leben, betonte Markert erneut und erntete dafür viel Beifall von seinen Stadtratskollegen. Das Baugebiet „Höhri II“ solle im vierten Quartal 2019 fertig werden, so dass man ab Anfang 2020 mit der Vermarktung beginnen könne. Und wenn die Nachfrage weiter so anhalte, würden auch diese Bauplätze schnell vergriffen sein.

Fast der gesamte Gemeinderat wollte zusammen mit der Baufirma und dem Ingenieurbüro beim Spatenstich für das neue Baugebiet „Höhri II“ dabei sein. (Bild: Matthias Ernst)

FN-WEB

Außenspielplatz auf neuem FlachdachVon unserem Redaktionsmitglied Diana SeufertDer Kindergarten Wirbelwind in Unterschüp...
10/04/2019

Außenspielplatz auf neuem Flachdach
Von unserem Redaktionsmitglied Diana Seufert
Der Kindergarten Wirbelwind in Unterschüpf muss dringend saniert werden. 2,1 Millionen Euro nimmt die Kommune dafür in die Hand. Das Besondere: Das künftige Flachdach wird zum Außenspielbereich.
Boxberg. Das Raumangebot im städtischen Kindergarten Wirbelwind ist beengt und entspricht nicht mehr den aktuellen Gegebenheiten. Daher hatte sich der Boxberger Gemeinderat entschieden, das Gebäude aus den 1960er Jahren zu sanieren. Bei der Sitzung am Montag im Rathaussaal stellte Architektin Christine Jouaux dem Gremium ihre Planungen vor.
Einen Zuschuss für das 2,1 Millionen Euro teure Projekt gibt es bisher noch nicht. Mit der baulichen Umsetzung rechnet Bürgermeister Christian Kremer im nächsten Jahr.
„Das wird ein ganz toller Kindergarten.“ Zukunftsfähig will die Architektin die Einrichtung machen und den modernen Anforderungen anpassen. Gerade auch bei der Akustik gebe es Defizite.
Die Einrichtung soll künftig ein neues Gesicht erhalten. Gerade der Eingangsbereich wird verändert. Der Flur mit den Garderoben ist nach den Richtlinien des Kommunalverbands sehr beengt. „Hier besteht dringend Handlungsbedarf.“

Neues Raumprogramm
Ein neues Raumprogramm soll Abhilfe schaffen. Konzipiert wird ein Schlafraum, ein Zimmer für Mal- und Bastelangebote, eines für Elterngespräche sowie ein Leitungszimmer. Ein Mehrzweckraum, eine Küche sowie für Krippenkinder ein Wickelbereich mit Dusche ergänzen das künftige Angebot. Bleiben können die übrigen sanitären Anlagen, die erst vor einigen Jahren erneuert worden sind. Zusätzlich ist eine Fluchttreppe nötig. Die bestehenden Rettungswege müssen ertüchtigt werden.
Aus dem bisherigen Satteldach wird ein Flachdach, das gleichzeitig zum Außenspielbereich für die Kleinen wird. Auf einem zweiten Flachdach kann sich die Architektin eine grüne Oase mit Beeten vorstellen. Über eine Treppe, die gleichzeitig auch als Fluchtweg dient, ist das Außenspielgelände hinter dem Gebäude zu erreichen.
In den Spielbereich integriert werden soll die Fläche vor dem Gebäude. Der Zugangsbereich wird über eine Rampe barreierefrei erreichbar sein.
Im Rahmen der Sanierung wird auch die Energieeffizienz in den Blick genommen. Der Heizungskessel wird ausgetauscht, die Elektrik komplett neu verlegt. Und auch eine Klimatisierung der beiden Gruppenräume solle man ins Auge fassen, empfahl Christine Jouaux. Denn die beiden Räumen heizten sich im Sommer schnell auf über 30 Grad auf.
Auch der Ortsvorsteher soll einen Raum in dem Gebäude erhalten, der separat zugänglich ist. Und der Mehrzweckraum könne auch für andere Veranstaltungen genutzt werden.
Bürgermeister Christian Kremer war ebenfalls voll des Lobes für die Planung. Eine Grundsatzdiskussion über die Kosten der Sanierung wollte er nicht führen. Schwabhausens Ortsvorsteher Dietmar Hofmann hatte die Summe von 2,1 Millionen Euro angeprangert und sich für einen Neubau ausgesprochen. „Wir haben uns vor Monaten für die Sanierung entschieden, und heute stellen wir die Baumaßnahme vor“, machte er deutlich.
Mit der aktuellen Planung schaffe man die Voraussetzungen für eine mögliche Kleingruppe und für eine Ganztagsbetreuung, so Kremer. Bisher gibt es zwei Gruppen. Bei sechs Enthaltungen wurde dem Umbau zugestimmt.
Einmütig entschied sich das Gremium für die Vergabe der Statik an das Büro Stauch zum Angebotspreis vo rund 27 000 Euro.
Bauen will die Kommune auch am Kindergarten in Schweigern. Dort soll in den Sommerferien ein Raum für eine Kleinkindgruppe mit bis zu zehn Kindern eingerichtet werden, zudem wird ein Fluchtweg installiert. Die Baugenehmigung liege vor, ebenso ein Zuschuss über und 10 000 Euro, so der Rathauschef. Für Verwunderung im Gremium sorgte sein Aussage, dass die Leitung der Einrichtung derzeit keinen Bedarf für die Kleingruppe sehe. Deswegen wolle man auch vonseiten der Verwaltung noch einmal nachfragen.
Da in Schweigern bisher nur Kinder ab drei Jahren aufgenommen werden können, sah das Gremium durch die Kleingruppe auch die Möglichkeit einer altersgemischten Gruppe. „Die Umsetzung ist kein Fehler“, meinte Gemeinderat Rene König. „Dann könnte man vielleicht veränderte Öffnungszeiten anbieten.“
Der Kindergartenbedarfsplanung hat das Gremium zugestimmt. Claudia Schlör von der Verwaltung hatte zuvor das Umfrageergebnis unter den Eltern vorgestellt. Ihr Fazit: Die Eltern sind mit dem Angebot zufrieden. Eine Veränderung zum Vorjahr soll es nicht geben.

FN-WEB 10.04.2019

DIANA SEUFERT zur Sanierung des
Kindergartens

Planung mit Charme
Mit dem Umbau des Unterschüpfer Kindergartens Wirbelwind geht man spannende Wege in Boxberg. Statt roter Ziegel auf dem Satteldach wird künftig ein Flachdach das Gebäude abschließen. Und dort soll ein exponierter Außenspielbereich entstehen. Quasi über den Köpfen der Kinder entstehen Spielplatz und Grünfläche.
Die Idee hat einen gewissen Charme. Aus der Not wurde eine Tugend gemacht. In der begrenzten Umgebung von Rathaus und Kindergarten mitten in Unterschüpf gibt es kaum Möglichkeiten, sich auszudehnen. Trotzdem sollen die Kinder ausreichend Platz im Gebäude und im Freien haben. Auch die Erzieherinnen brauchen Räume, um auf die aktuellen Gegebenheiten und Vorgaben eingehen zu können. Schon allein, wenn man Krippenkinder aufnehmen möchte.
Statt in die Fläche baut man also eben in die Höhe, Respektive aufs Dach, das sonst ungenutzt bliebe. Dafür greift die Gemeinde tief in die Tasche. 2,1 Millionen Euro sind kein Pappenstiel für den Umbau eines 50 Jahre alten Gebäudes. Ein Neubau wäre wahrscheinlich – allein aus monetären Gründen – einfacher zu realisieren. Man darf gespannt sein, wie die Planung umgesetzt wird. Bei den Gemeinderäten kam sie schon mal sehr gut an.

FN-WEB 10.04.2019

„LAZY BONES“: Vorstellung der Pläne für den Bau eines Naturerlebnishauses in Boxberg / Projektteam widmet sich den weite...
10/04/2019

„LAZY BONES“: Vorstellung der Pläne für den Bau eines Naturerlebnishauses in Boxberg / Projektteam widmet sich den weiteren Aufgaben

Vorhaben mit Begeisterung aufgenommen
Von unserer Mitarbeiterin Susanne Sohns
Nach zehn Jahren Waldseilgarten und dem beliebten Baumhaus setzen die „Lazy Bones“ einen weiteren Meilenstein im Natur- und Erlebnispark: Ein Naturerlebnishaus soll gebaut werden.
Boxberg. Christine Jouaux vom Ingenieurteam Jouaux aus Grünsfeld stellte während der Mitgliederversammlung des Vereins die fertigen Entwürfe für das Projekt vor. Die Mitglieder nahmen die Pläne mit Begeisterung auf. Ein Projektteam wird sich nun den weiteren Aufgaben widmen.
Eingangs erinnerte Vorsitzender Matthias Fischer daran, dass die vorhandene Grillhütte in die Jahre gekommen sei und nicht mehr den Ansprüchen für Veranstaltungen im Natur- und Erlebnispark, wie dem Waldmarkt, den Klettertagen oder der Kinderspielstadt „Lazy Town“, genüge.
In mehreren Workshops Ende 2018 hätten die Mitglieder daraufhin das Naturerlebnishaus entwickelt. Hier war auch Architektin und Vereinsmitglied Christine Jouaux zugegen und brachte ihr Know-How mit ein. „Welche Räume werden benötigt?“, „Wie können Kosten gespart werden?“ oder „Welche Ausstattung braucht das Gebäude?“ waren Fragen, die in den Workshops diskutiert wurden.
Um Weihnachten herum ging Jouaux in die Planung, denn für den „Leader“-Förderantrag musste ein fertiger Plan mit Kostenaufstellung erstellt werden. Dieser wurde nun mit einem Fördersatz von 60 Prozent sowie einem Zuschuss der Stadt Boxberg in Höhe von 15 000 Euro genehmigt. Die Kosten sollen sich nämlich auf rund 120 00 Euro belaufen. Die Ortverwaltung von Boxberg will mit ihrer Spende von 1500 Euro ebenfalls ihren Teil zum Gelingen des Projekts beitragen. Weitere Sponsoren werden gesucht.
Das Naturerlebnishaus soll ein kubistischer Bau mit Flachdach und drei Ebenen werden. Die Form des Hauses erinnere an ein Fernrohr.
Die untere Ebene soll eine Indoor- und Outdoor-Küche mit den WC und Outsoordusche enthalten. Im Obergeschoss wird der Naturerlebnisraum seinen Platz finden mit über 40 Quadratmetern. Der Raum, der auch eine Bühne integriert, soll neben Vereinsaktivitäten zudem für Tagungen und Veranstaltungen zu mieten sein. Mobile Möbel, eventuell Holzklötze, seien hier angedacht, um so flexibel wie möglich für alle möglichen Veranstaltungen zu sein. Von Kabarett über Kino bis hin zu Yogakursen – der Raum biete vielerlei Möglichkeiten. Über die Panoramafenster werde man einen fantastischen Ausblick über Boxberg haben. Auch im Winter könne das Haus genutzt werden, denn in zwei Ebenen seien Holzöfen geplant.
Das Flachdach, das jederzeit der Öffentlichkeit durch eine extra Treppe zugänglich sein soll, biete eine Aussichtsplattform. Diese soll zum Verweilen bei bestem Blick in die Natur und das Tal aufrufen. Durch verschiedene Informationselemente wie ein Fernrohr solle die Natur erklärbar und erlebbar werden. Erlebnis- und Kletterelemente am Gebäude ergänzten das Angebot und machten das Naturerlebnishaus zu einer „geWALDigen“ Attraktion. So bestehe ein Teil der Plattform nur aus einem Netz. An dieser Stelle werde auch der Ein- und Ausstieg zu einem Kletterkamin sein.
„’Leader’ war begeistert von diesem Projekt“, erzählte die Architektin nach ihrer Präsentation. „Die verantwortlichen ’Leader’-Mitarbeiter sagten sogar, das wäre ein Projekt für den Minister und wollen es weiterreichen“, so Jouaux weiter.
Bürgermeister Christian Kremer sprach von einem Vorzeigeprojekt für die gesamte Region und dankte für das leidenschaftliche Engagement des Vereins. „Jetzt geht es in die Detailplanung“, erläuterte Matthias Fischer. Das Projektteam werde Bauanträge stellen und Arbeitseinsätze planen. Treu dem Motto des Vereins „GeWALDig, genial, gigantisch“ stelle man sich dem Risiko eines so großen Projekts. „Wir schaffen das - aber nur zusammen“, so der Vorstand der Lazy Bones.

FN-WEB 08.04.2019

Der Entwurf für das Naturerlebnishaus entstand in Zusammenarbeit von Vereinsmitgliedern mit dem Ingenieurteam Jouaux aus Grünsfeld. Der kubistische Bau integriert im Kern die Rondellhütte mit den vorhandenen WC-Anlagen. (Grafik: Lazy Bones)

Schönheitskur für die KurpfalzstraßeVon unserem Redaktionsmitglied Diana SeufertDie Arbeiten an der Ortsdurchfahrt in Bo...
20/03/2019

Schönheitskur für die Kurpfalzstraße
Von unserem Redaktionsmitglied Diana Seufert
Die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt in Boxberg sind das letzte Puzzlestück der Sanierung der B292. Nächste Woche fällt der Startschuss.
Boxberg. Eine geflickte Deckschicht, Risse und Setzungen: Die komplette Ortsdurchfahrt soll in den nächsten Monaten erneuert werden. Gleichzeitig wird die Stadt auch die maroden Wasserleitungen und Kanäle in der Kurpfalzstraße austauschen und neue Gehwege anlegen.
„Die Maßnahme ist dringend nötig“, macht Bürgermeister Christian Kremer keinen Hehl daraus, dass für ihn der Baubeginn ein wichtiges Datum markiert. Am Montag, 25. März, wird die Firma Boller-Bau starten. Denn die zahlreichen Wasserrohrbrüche in der Bundesstraße haben in den letzten Jahren zu einem Flickwerk auf dem Belag geführt. Treibende Kraft bei der aktuellen Maßnahme ist daher die Stadt. Der Rathauschef ist aber froh, dass vom Bund vor rund zwei Jahren signalisiert wurde, sich am Vollausbau zu beteiligen.

Wasserleitung 100 Jahre alt
Die Wasserleitung, die teilweise aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts stammt, wird dabei komplett getauscht und bis an die Grundstücksgrenzen erneuert, Abwasserleitungen werden gewechselt. „Die Wasserleitung muss dringend raus. Und an manchen Stellen ist der Kanal stark eingebrochen“, sagt der Verwaltungschef über den Untergrund. Daneben sind die Erneuerung von Gehwegen und Beleuchtung vorgesehen sowie die Verlegung von „Speed Pipes“ für Glasfaser. Bei Querungen für Fußgänger achte man auf abgesenkte Bordsteine, gerade für Rollstuhlfahrer.
Der erste Bauabschnitt erfolgt von der Kreuzung Poststraße in Richtung Schweigern, bis zum ehemaligen Schulhaus. Bis zu den Pfingstferien muss dieser Abschnitt wieder für den Verkehr befahrbar sein, weil das Teilstück dann als Umleitungsstrecke für den überörtlichen Verkehr wichtig ist. Denn dann erneuert das Land auf der L 579 zwischen Kupprichhausen und Lengenrieden samt beider Ortsdurchfahrten die Straßendecke. „Weil hier verschiedene Bauträger agieren, läuft das so dicht“, erläutert Kremer.
In der Kurpfalzstraße soll es nach Pfingsten bis zur katholischen Kirche weitergehen. Dabei sollen auch die Parkmöglichkeiten neu gestaltet und die Zufahrt zum Seebuckel geändert werden.
Der Kurvenbereich Richtung Karl-Hofmann-Straße ist erst vor rund einer Dekade erneuert worden. Hier soll nur die Fahrspur abgefräst und ersetzt werden. „Es haben sich bereits die ersten Risse gezeigt“, macht Kremer deutlich. Ab nächstem Jahr steht dann die Sanierung in der Karl-Hofmann-Straße bis zur Tankstelle sowie die Einfahrt in die Jakob-Reichert-Straße an.
Im Zuge des Straßenbaus werden auch die beiden Bushaltestellen in der Kurpfalzstraße ein neues Gesicht erhalten. Barrierefrei mit einer Busbucht und einem Blindenleitsystem ist der Bereich am Schuhhaus Rukaber vorgesehen. „Wir nutzen dazu den Platz am Notariatsgarten und gewinnen Raum für die Straße“, informiert der Rathauschef. Zusätzlich sollen dort noch acht Parkplätze entstehen.
Den Platz tauschen werden die Bushaltestelle direkt vor dem Rathaus und der Zebrastreifen, nur wenige Meter weiter zur Volksbank. Dort soll der Halt neu eingerichtet werden, während die Fußgängerüberquerung an Rathaus und Sparkasse platziert wird. „Das ist eine der engsten Stellen in der Kurpfalzstraße“, ist Kremer froh, wenn die Verlegung der Bushaltestelle erfolgen kann. Ihm geht es vor allem um die Sicherheit der Fahrgäste. Denn künftig wird der Bus etwas zurückgesetzt halten können, was die Gehwegsituation dort erlaube. Ein größeres Maß an Sicherheit soll auch die Verlegung des Zebrastreifens am Edeka-Markt Waibel um einige Meter in Richtung Innenstadt bringen. Wenn dort 2020 der Startschuss fällt, soll der neue Markt schon in Betrieb sein. Und Kremer versichert, dass der Vollsortimenter jederzeit für die Boxberger erreichbar sei.

Kosten von drei Millionen Euro
„Die Maßnahme ist ein Gemeinschaftsprojekt mit Bund, Land und Stadt“, verweist Kremer darauf, dass die Kommune hier den Hut auf hat. Denn Planung und Vergabe liegen in Boxberger Hand. Rund drei Millionen Euro werden insgesamt verbuddelt. Dieses Modell habe man bereits bei der Ortsdurchfahrt Schweigern erfolgreich umgesetzt. Denn der Bund habe derzeit keine Kapazität. „Wir nutzen die Chance, die Straße zu richten, auch wenn der Anteil der Kommune dadurch etwas höher ist“, rechtfertigt Kremer den Schritt. Damit sei auch das letzte Teilstück der Deckenmaßnahme an der B 292 zwischen Königshofen und Boxberg umgesetzt.
Dankbar ist Kremer, dass für die Maßnahme Zuschüsse aus dem Stadtsanierungsprogramm für Gehwege und Begleitflächen, etwa die neuen Parkplätze, fließen. Auch für den Kanaltausch hofft er auf Fördergelder aus Stuttgart. Die sind ebenso für die Erneuerung der Wasserleitungen geplant.
Kaum Abhilfe kann in der Fahrbahnbreite geschaffen werden. Vor allem an der Engstelle am Heimatmuseum bemühe man sich, mehr Raum schaffen. „Wir können aber keinen Platz herbeizaubern.“ Der Bürgermeister verweist auf eine historisch gewachsene Bebauung. Wo es möglich sei, werde man Verbesserungen vornehmen, etwa an der Poststraße. Doch stünden einige Häuser in der Kurpfalzstraße unter Denkmalschutz und müssten erhalten werden. Die Straße erfülle aber die Kriterien einer Bundesstraße.
„Ohne Beeinträchtigungen wird es nicht gehen“, weiß Kremer. Aber er versichert, dass die Baufirmen ihr Möglichstes tun, um diese für die Bürger zu reduzieren.
FN-WEB.

KREISJUGENDBLASORCHESTER STARTET IN NEUE SAISON ERSTE PROBE FAND AM WOCHENENDE IN TAUBERBISCHOFSHEIM STATT / ZWEI KONZER...
17/01/2019

KREISJUGENDBLASORCHESTER STARTET IN NEUE SAISON ERSTE PROBE FAND AM WOCHENENDE IN TAUBERBISCHOFSHEIM STATT / ZWEI KONZERTE IN VORBEREITUNG
Freude über neuen Anmelderekord
17. Januar 2019

Das Kreisjugendblasorchester bei der Verständigungsprobe zusammen mit den Sponsoren und Verantwortlichen der Landkreisverwaltung.
© Frank Mittnacht, Landratsamt Main-Tauber-Kreis
Für das Kreisjugendblasorchester (KJBO) haben sich in diesem Jahr knapp 70 junge Musiker aus dem Main-Tauber-Kreis angemeldet. Die erste Probe fand in Tauberbischofsheim statt.
Tauberbischofsheim. Zu einer ersten Verständigungsprobe traf sich das Orchester mit der musikalischen Leiterin, Julia Köstlin, und den Fach-Dozenten in der Kaufmännischen Schule in Tauberbischofsheim.
ANZEIGE
ANZEIGE
Das KJBO ist ein Projekt des Main-Tauber-Kreises, das Jugendlichen die Möglichkeit bietet, in einem großen Orchester mit vielen Gleichgesinnten Musik zu machen.
Teilnehmen können junge Musiker im Alter zwischen zehn und 23 Jahren. Die Leitung und Durchführung liegt erneut in den bewährten Händen des Vereins „Taubertäler Bläsertage“.
Die erste Verständigungsprobe fand am vergangenen Wochenende statt. Die Gelegenheit, sich die neue Besetzung des Orchesters live anzusehen, ließen sich der Erste Landesbeamte Dr. Ulrich Derpa und die Sponsoren nicht entgehen. Gemeinsam verfolgte man mit großem Interesse die Arbeit der musikalischen Leiterin mit den jungen Musikanten.
„Auf dem richtigen Weg“
„Ich freue mich, dass Julia Köstlin auch in diesem Jahr bereit ist, die musikalische Leitung des Orchesters zu übernehmen“, erklärte Dr. Derpa. „Wir freuen uns zudem, dass wir im vierten Jahr des Kreisjugendblasorchesters einen neuen ‚Anmelderekord’ verbuchen können. So viele begeisterte Jugendliche hatten sich bisher noch nie angemeldet. Wir sind also auf dem richtigen Weg.“
Als Dozenten für die jeweiligen Instrumentengruppen wurden auch in diesem Jahr wieder Musikschullehrer der Musikschulen im Main-Tauber-Kreis gewonnen.
Die musikalische Gesamtleitung liegt in den Händen von Julia Köstlin. Sie ist Diplom-Musiklehrerin im Hauptfach Klarinette. Zudem hat sie die Studiengänge zur Diplom-Kapellmeisterin in den Hauptfächern Chorleitung und Klavier sowie wiederum zur Diplom-Musiklehrerin im Hauptfach Dirigieren abgeschlossen. Köstlin leitete bereits häufig ein Jugendblasorchester, darunter 2012 und 2013 das nationale Jugendorchester von Luxemburg und seit 2018 das KJBO.
Die Probenwoche findet in den Osterferien von Dienstag, 23. April, bis Freitag, 26. April, in der Aula der Kaufmännischen Schule in Tauberbischofsheim statt.
Die Konzerte sind für Samstag, 27. April, um 19.30 Uhr in der Turn- und Festhalle in Reicholzheim und Sonntag, 28. April, um 15.30 Uhr in der Wandelhalle in Bad Mergentheim geplant.
Die Teilnahme an dem Projektorchester ist kostenlos. Finanziert wird das Kreisjugendblasorchester aus Mitteln des Landkreises und von Sponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung das Projekt so nicht durchführbar wäre.
Dank für Unterstützung
Unterstützer des Projekts sind in diesem Jahr das Stadtwerk Tauberfranken als Hauptsponsor, die Sparkasse Tauberfranken, das Ingenieurteam Jouaux, Kiwanis International, die Firma systemair, die Volksbank Main-Tauber und Dr. med. Karl-Heinz Schmied.
„Ich bedanke mich bei der Landkreisverwaltung und vor allem bei den Sponsoren für die musikalische Jugendförderung“, hob Jörg Hasenbusch in seiner Funktion als Projektleiter Sponsoring deshalb besonders hervor.
Die Aktivitäten finden in den Ferien statt und sind deshalb auch nicht als Konkurrenz zu der Arbeit in den Musikschulen, Vereinen und Schulen anzusehen. Sie sind vielmehr als eine sinnvolle Ergänzung und Weiterbildungsmöglichkeit für die Jugendlichen gedacht.
Junge Musikanten, die noch gerne in dem Orchester mitwirken möchten, können sich weiterhin beim Verein Taubertäler Bläsertage, Luk Murphy, Telefon 09341/8966999 oder per E-Mail an [email protected] anmelden.
© Fränkische Nachrichten, Donnerstag, 17.01.2019

Naturnahe Umgestaltung des BachlaufsWINDISCHBÜCHER GRABEN ARBEITEN ZUR RENATURIERUNG LAUFEN AUF HOCHTOUREN / AUSGLEICHSM...
09/11/2018

Naturnahe Umgestaltung des Bachlaufs

WINDISCHBÜCHER GRABEN ARBEITEN ZUR RENATURIERUNG LAUFEN AUF HOCHTOUREN / AUSGLEICHSMAßNAHME FÜR WINDKRAFTANLAGEN

Die Arbeiten zur Renaturierung des Windischbücher Graben laufen auf Hochtouren. Die Ausgleichsmaßnahme für die Windkraftanlagen dienen auch dem Hochwasserschutz.
Windischbuch. Die Baumaßnahmen im ersten Bauabschnitt zur Renaturierung des Windischbücher Grabens auf der Gemarkung Windischbuch sind im vollen Gang. Im Zuge dieser Renaturierungsmaßnahme wird der bisherig gradlinig von der Anhöhe Richtung Seehof und Bobstadt zum Neubaugebiet und dem bereits neu gestaltetem Dorfweiher von Windischbuch verlaufende Wassergraben in seinem Verlauf geändert und naturnah umgestaltet.
Mit dieser Maßnahme, so Bürgermeister Christian Kremer bei der Besichtigung vor Ort, solle das Natur- und Landschaftbild verbessert, neuer Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt geschaffen, gleichzeitig aber auch Erholungs- und Hochwasserschutzmaßnahmen für die Menschen und die Ortslage Windischbuch realisiert werden. Bereits in seiner Sitzung am 30. Juli hat der Gemeinderat der Vergabe der Ingenieur-Leistungen an die Firma Jouaux und der Bauleistungen an die Firma Bokmeier zugestimmt.
Hochwasserschutz
Weitestgehend fertiggestellt ist jetzt der erste Bauabschnitt mit der Verlegung und Umgestaltung des Bachlaufes zur Verringerung der Gewässerfließgeschwindigkeit und der Schaffung von naturnahen Lebensräumen sowie die Errichtung der ersten Rückhaltung mit einem Fassungsvermögen von rund 11 000 Kubikmetern als Hochwasserschutzmaßnahme. Die weiteren Planungen sehen vor, den neuen Gewässerverlauf durch Randbepflanzung mit heimischen Naturgehölzen und Blühsträuchern sowie durch Anlegen von Blühstreifen und Pflanzflächen zu gestalten wie dies bereits beim Naturschutzprojekt „Natur nah dran“ an mehreren Standorten im Stadtgebiet Boxberg 2017 erfolgt ist. Die Maßnahme wird in enger Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt Main-Tauber-Kreis und der Nabu-Gruppe Boxberg ausgeführt.
Im zweiten Bauabschnitt werden im weiteren Gewässerverlauf dann zwei zusätzliche Rückhaltungen mit jeweils rund 15 000 Kubikmetern Stauvolumen gebaut.
Mit einem Gesamtstauvolumen von insgesamt rund 40 000 Kubikmetern in den drei Rückhaltungen wird damit auch der Hochwasserschutz für die Ortslage Windischbuch entscheidend verbessert. Bereits 2017 wurde der Gemeinderat ausführlich über das Vorhaben unterrichtet und die Verwaltung mit der Umsetzung der Maßnahme und der Zuschussbeantragung beauftragt.
Rund 111 000 Euro wurden für diese Maßnahme veranschlagt und dafür Zuschüsse aus Mitteln der Stiftung Naturschutz BW beantragt, die im April in Höhe von 50 400 Euro bewilligt wurden. Der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg fließen die naturschutzrechtlich festgesetzten Ersatzzahlungen nach dem Naturschutzgesetz Baden-Württemberg zu. Sie habe dafür Sorge zu tragen, dass diese, meist im Zuge von baulichen Eingriffen in Natur und Landschaft entstehenden Abgaben, mit möglichst nahem räumlichem Bezug zum Eingriffsort wieder für Projekte des Naturschutzes und der Landschaftspflege eingesetzt werden, informierte Bürgermeister Christian Kremer.
Das Projekt „Renaturierung Windischbücher Graben“ sei eine der Ausgleichsmaßnahmen für die Windkraftanlagen am Standort in Angeltürn. Zusammen mit den Mitteln der Firma Bosch für Ausgleichsmaßnahmen für die Fahrbahnflächenerweiterungen des Bosch Prüfgeländes am Seehof sei die Finanzierung dieses ersten Bauabschnittes mit Gesamtzuschüssen von rund 80 Prozent gesichert, freute sich das Stadtoberhaupt.
Anschließen wird sich der zweite Bauabschnitt zum weiteren Ausbau des Gewässers und der Naturschutzmaßnahme sowie des Hochwasserschutzes.
Die Renaturierung des Windischbücher Grabens mit seinen Hochwasserschutzmaßnahmen, so Bürgermeister Kremer, sei „eine Naturschutzmaßnahme, die zum Wohle und Schutz der heimischen Fauna und Flora, aber auch zur Freude, Erholung und Schutz der Menschen dient“. prewe
© Fränkische Nachrichten, Freitag, 09.11.2018

Zügig voran gehen die Arbeiten im ersten Bauabschnitt zur Renaturierung des „Windischbücher Grabens“. Bürgermeister Christian Kremer (links) und Ortsvorsteher Wolfgang Schneider informierten sich über den Sachstand der Arbeiten zu dieser von der Stiftung Naturschutzfonds BW geförderten Naturschutzmaßnahme.
© Weber

Adresse

Grünsfeld
97947

Öffnungszeiten

Montag 07:30 - 16:30
Dienstag 07:30 - 16:30
Mittwoch 07:30 - 16:30
Donnerstag 07:30 - 16:30
Freitag 07:30 - 12:30

Telefon

+49934692040

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Ingenieurteam Jouaux PartGmbb Architekten + Beratende Ingenieure 1 erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie