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METALL NRW Verband der Metall- und Elektro-Industrie NRW e.V. Impressum: https://www.metall.nrw/impressum/

27/10/2026

𝗘𝗶𝗻 𝗮𝘂𝗳𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗲𝗿 𝗩𝗲𝗿𝘀𝘂𝗰𝗵, 𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝘀𝘁 𝘇ü𝗴𝗶𝗴 𝘇𝘂 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝘁𝗿𝗮𝗴𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗘𝗿𝗴𝗲𝗯𝗻𝗶𝘀 𝘇𝘂 𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻

Die NRW-Metallarbeitgeber haben in der 2. Tarifverhandlung für die rund 640.000 Beschäftigten der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie heute in Düsseldorf ein Angebot vorgelegt. Der Präsident von METALL NRW Arndt G. Kirchhoff bezeichnete das Angebot angesichts der längsten und schwersten strukturellen Krise dieses Industriezweigs als „Zeichen der Bereitschaft der zu einer schnellen und konstruktiven Lösungsfindung“.

Es sei zudem ein Versuch, dem so gut wie nicht vorhandenen Verteilungsspielraum gerecht zu werden. Die Forderung der IG Metall von fünf Prozent löse bei den M+E-Unternehmen in nach wie vor großes Unverständnis aus und gehe an den wirtschaftlichen Realitäten völlig vorbei. „Die sehr hohe Gewerkschaftsforderung trifft die Betriebe zu einer Zeit, in der sie eher Kostenentlastungen statt Kostensteigerungen benötigen“, betonte Kirchhoff. Die 2026 sei auch eine entscheidende für die Akzeptanz und damit die Zukunft des Flächentarifvertrages.

Nach Worten Kirchhoffs sei das mit allen Arbeitgeberverbänden der deutschen Metall- und Elektroindustrie bundesweit abgestimmte Angebot der aufrichtige Versuch, in einer extrem schwierigen Tarifrunde Hinweise für ein tragfähiges Ergebnis zu geben. Das Angebot sei ein Signal der Arbeitgeber an die Beschäftigten, sie mit den Folgen steigender Preise nicht allein lassen zu wollen. Zugleich benötigten die Unternehmen nach der erst im April 2026 gewährten Tabellenerhöhung von 3,1 Prozent jedoch zwingend eine tarifpolitische Atempause.

𝗠+𝗘 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿 𝗶𝗻 𝗱𝗿𝗮𝗺𝗮𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵 𝘀𝗰𝗵𝗹𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿 𝗪𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁𝘀𝗹𝗮𝗴𝗲, 𝗗𝗲𝗶𝗻𝗱𝘂𝘀𝘁𝗿𝗶𝗮𝗹𝗶𝘀𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘀𝗰𝗵𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝘁 𝗳𝗼𝗿𝘁Die nordrhein-westfälische Metal...
23/10/2026

𝗠+𝗘 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿 𝗶𝗻 𝗱𝗿𝗮𝗺𝗮𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵 𝘀𝗰𝗵𝗹𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿 𝗪𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁𝘀𝗹𝗮𝗴𝗲, 𝗗𝗲𝗶𝗻𝗱𝘂𝘀𝘁𝗿𝗶𝗮𝗹𝗶𝘀𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘀𝗰𝗵𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝘁 𝗳𝗼𝗿𝘁

Die nordrhein-westfälische Metall- und Elektroindustrie befindet sich nach wie vor in einer dramatisch schlechten Wirtschaftslage. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter den Unternehmen dieses Industriezweigs, an der sich 350 verbandsgebundene Betriebe in beteiligt hatten. Danach bewerten fast 44 Prozent dieser Betriebe ihre aktuelle Geschäftslage als schlecht, nur noch 17 Prozent als gut. Für die nächsten sechs Monate erwarten 22 Prozent eine weitere Verschlechterung und 45 Prozent einen weiteren Beschäftigungsrückgang. Nur zehn Prozent rechnen mit einer Verbesserung ihrer Lage, lediglich gut sieben Prozent mit einem Beschäftigungszuwachs.

„Die Umfrage ist ein weiterer Beleg für das Ausmaß der fortschreitenden Deindustrialisierung in unserem Land“, so METALL NRW-Hauptgeschäftsführer Johannes Pöttering. Ursache dieser fatalen Entwicklung seien neben massiven Verwerfungen auf den globalen Märkten insbesondere gravierende hausgemachte Wettbewerbsnachteile. Hohe Energiekosten, überbordende Bürokratie und massiv gestiegene Arbeitskosten hätten deutsche Standorte ins Hintertreffen gebracht. Mit Blick auf die laufende Tarifrunde in Deutschlands größtem Industriezweig betonte Pöttering, „unsere Unternehmen brauchen jetzt auch ein klares tarifpolitisches Signal, das sie wieder mehr Vertrauen in den Deutschland schöpfen lässt“.

Als „besonders besorgniserregend“ bezeichnete Pöttering die Meldung, nach der 40 Prozent der Unternehmen in den kommenden drei bis fünf Jahren hierzulande mit einer Schrumpfung oder gar Schließung ihrer Standorte rechneten. Mehr als die Hälfte der Betriebe berichteten von einem sinkenden Ordervolumen bei Neuaufträgen. Eingehende Aufträge würden sich bei knapp zwei Dritteln der Betriebe nicht in der Produktion am heimischen Standort niederschlagen. Knapp die Hälfte der betroffenen Betriebe würde die eingehenden Aufträge an Standorten jenseits der Grenzen erledigen. All dies seien eindeutige Hinweise darauf, dass sich Produktion angesichts des extremen Kostendrucks an den heimischen Standorten immer weniger lohne. „Die Unternehmen müssen hierzulande Kostenstrukturen realisieren können, die im internationalen Standort-Wettbewerb konkurrenzfähig sind. Die Personalkosten sind hier ein ganz wichtiger Hebel“, erklärte Pöttering.

𝗠+𝗘-𝗘𝗻𝘁𝗴𝗲𝗹𝘁𝗲 𝘃𝗼𝗻 𝗶𝗺 𝗦𝗰𝗵𝗻𝗶𝘁𝘁 𝟲𝟱.𝟬𝟬𝟬 𝗘𝘂𝗿𝗼 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗻 𝗪𝗲𝗹𝘁𝗺ä𝗿𝗸𝘁𝗲𝗻 𝗸𝗮𝘂𝗺 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝘇𝘂 𝘃𝗲𝗿𝗱𝗶𝗲𝗻𝗲𝗻Die nordrhein-westfälischen Metallarbe...
09/10/2026

𝗠+𝗘-𝗘𝗻𝘁𝗴𝗲𝗹𝘁𝗲 𝘃𝗼𝗻 𝗶𝗺 𝗦𝗰𝗵𝗻𝗶𝘁𝘁 𝟲𝟱.𝟬𝟬𝟬 𝗘𝘂𝗿𝗼 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗻 𝗪𝗲𝗹𝘁𝗺ä𝗿𝗸𝘁𝗲𝗻 𝗸𝗮𝘂𝗺 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝘇𝘂 𝘃𝗲𝗿𝗱𝗶𝗲𝗻𝗲𝗻

Die nordrhein-westfälischen Metallarbeitgeber haben die IG Metall davor gewarnt, angesichts der seit Jahrzehnten schwersten Strukturkrise der deutschen Metall- und Elektroindustrie eine Tarifrunde nach einem Fahrplan „Business as usual“ durchführen zu wollen.

„Unsere Unternehmen stehen unter einem extremen Kostendruck – und die Höhe der Arbeitskosten spielt hier eine entscheidende Rolle“, sagte der Präsident von METALL NRW Arndt G. Kirchhoff in dieser Woche bei der 1. Tarifverhandlung für die rund 640.000 Beschäftigten dieses Industriezweigs in Düsseldorf. In den mittelständischen Familienunternehmen, die die M+E-Industrie in prägten, läge der Personalkosten-Anteil bei rund 50 Prozent der Einkaufskosten. Die Höhe der Arbeitskosten an deutschen Standorten sei für die Unternehmen der Hauptgrund für die anhaltende Investitionsschwäche. „Im Schnitt werden in der NRW-Metall- und Elektroindustrie inzwischen 65.000 Euro verdient. Diese Entgelte sind auf den Weltmärkten mittlerweile kaum noch zu erzielen“, betonte Kirchhoff.

Vor diesem Hintergrund sei die 5-Prozent-Forderung der IG Metall „schlicht wirklichkeitsfremd“ und verstärke nur die Verlagerung von Investitionen und Arbeitsplätzen ins Ausland. Die Unternehmen benötigten jetzt spürbare tarifpolitische Lösungen zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Nach Worten des NRW-Metallarbeitgeberpräsidenten habe sich der Industriestandort Deutschland inzwischen von den Wachstumspfaden der Weltwirtschaft völlig abgekoppelt.

Dies sei umso beunruhigender, als dass andere Länder auch in Europa die massiven weltwirtschaftlichen Verwerfungen durch Konflikte, Zölle und Subventionen besser bewältigen würden. „Die Wirtschaftsleistung etwa in Polen ist in den letzten sieben Jahren um 22 Prozent gewachsen, in Deutschland aber nur um magere 2 Prozent“, erklärte Kirchhoff.

Deutschland müsse endlich seine wirtschafts- und sozialpolitischen Hausaufgaben machen, um eine Trendwende zu ermöglichen. Die IG Metall müsse endlich verstehen, dass in diesem Zusammenhang auch die hohen Kosten des Faktors Arbeit von enormer Bedeutung seien. „Wenn die Gewerkschaft will, dass unsere Unternehmen wieder am Standort Deutschland investieren, dann geht das nur mit einer Stärkung der Kosten-Wettbewerbsfähigkeit. Hier kann diese Tarifrunde einen wichtigen Beitrag leisten.“

08/10/2026

𝗔𝘂𝗳𝘁𝗮𝗸𝘁 𝘇𝘂𝗿 𝗧𝗮𝗿𝗶𝗳𝗿𝘂𝗻𝗱𝗲 𝟮𝟬𝟮𝟲: 𝗗𝗶𝗲 𝗪𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁𝘀𝗹𝗮𝗴𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝘀𝗲𝗵𝗿 𝗲𝗿𝗻𝘀𝘁

Gestern haben sich IG Metall NRW und METALL NRW zur 1. der 2026 für die 640.000 Beschäftigten dieses Industriezweigs in Düsseldorf getroffen.

Im Vorfeld machte Präsident Arndt G. Kirchhoff klar: „Unsere befindet sich in der schwersten Strukturkrise seit Bestehen der Bundesrepublik. Deshalb ist die Tarifrunde 2026 auch keine Tarifrunde wie viele andere zuvor.“ Man habe vor Ort spüren können, wie anders, wie ernst die Lage im Augenblick sei, betont Kirchhoff. Das gemeinsame Ziel sei, die De-Industrialisierung zu stoppen. Es gehe in der kommenden Tarifrunde um sehr viel.

𝗧𝗮𝗿𝗶𝗳𝗿𝘂𝗻𝗱𝗲 𝟮𝟬𝟮𝟲 𝗶𝘀𝘁 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗥𝘂𝗻𝗱𝗲 𝘄𝗶𝗲 𝘃𝗶𝗲𝗹𝗲 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲 𝘇𝘂𝘃𝗼𝗿Als „eindeutig zu hoch und völlig unrealistisch“ haben die nordrhe...
22/09/2026

𝗧𝗮𝗿𝗶𝗳𝗿𝘂𝗻𝗱𝗲 𝟮𝟬𝟮𝟲 𝗶𝘀𝘁 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗥𝘂𝗻𝗱𝗲 𝘄𝗶𝗲 𝘃𝗶𝗲𝗹𝗲 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲 𝘇𝘂𝘃𝗼𝗿

Als „eindeutig zu hoch und völlig unrealistisch“ haben die nordrhein-westfälischen Metallarbeitgeber die Forderung der IG Metall NRW nach Einkommensverbesserungen von fünf Prozent zurückgewiesen. Der Präsident von METALL NRW, Arndt G. Kirchhoff, erklärte heute, eine auch nur annähernde Umsetzung der Forderung würde den zuletzt schon beschleunigten Personalabbau noch weiter verschärfen.

„Unsere Industrie befindet sich in der schwersten Strukturkrise seit Bestehen der Bundesrepublik. Deshalb ist die Tarifrunde 2026 auch keine Tarifrunde wie viele andere zuvor“, so Kirchhoff. Die De-Industrialisierung in nahezu allen M+E-Branchen des Landes sei in vollem Gang. Seit dem Jahr 2018 seien die Produktion um 27 Prozent und die Beschäftigung um zehn Prozent eingebrochen. Der Personalabbau drohe sich mit erhöhtem Tempo fortzusetzen. Mittlerweile verliere der größte Industriezweig des Landes Monat für Monat rund 2.500 Arbeitsplätze.

„Ein beträchtlicher Kostenfaktor für unsere Unternehmen ist der hohe Lohnkostenanteil am Umsatz mit im Mittel 20 bis 30 Prozent je nach Betrieb und Branche. Die hohen Arbeitskosten sind eine wesentliche Ursache für die massive Wettbewerbsschwäche der Unternehmen am Industriestandort . Als Tarifvertragsparteien stehen wir jetzt in der Verantwortung, unseren Teil zur Senkung des erheblichen Kostendrucks in unseren Unternehmen beizutragen“, sagte Kirchhoff.

Die anstehende Tarifrunde werde nach Worten des NRW-Metallarbeitgeberpräsidenten auch für die Akzeptanz und damit für die Zukunft des Flächentarifs eine sehr entscheidende. Dessen müsse sich auch die IG Metall bewusst werden. „Unsere Mitgliedsunternehmen blicken sehr angespannt auf die Tarifverhandlungen“, betonte er. Sie erwarteten einen Abschluss, der die richtigen tarifpolitischen Antworten auf die großen Herausforderungen dieser strukturellen Industriekrise biete. „Gemeinsames Ziel von Gewerkschaften und Arbeitgebern muss eine Re-Industrialisierung unseres Landes und der Stopp des Abbaus von Arbeitsplätzen sein“, erklärte Kirchhoff.

Zum heutigen Autoindustrie-Aktionstag der IG Metall sagt der Hauptgeschäftsführer von METALL NRW Johannes Pöttering: „So...
21/09/2026

Zum heutigen Autoindustrie-Aktionstag der IG Metall sagt der Hauptgeschäftsführer von METALL NRW Johannes Pöttering: „Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer sind gleichermaßen von den geopolitischen Herausforderungen unserer Zeit betroffen. So machen beispielsweise Subventionen Chinas oder Zölle der USA uns allen hier das Leben schwerer. Wir sitzen im gleichen Boot.“

Schuldzuweisungen der Gewerkschaften gegen Autokonzerne und Zulieferer liefen aber ins Leere, so Pöttering. Der IG-Metall-Aktionstag Autoindustrie gehe an den zentralen strukturellen Problemen des Industriestandorts Deutschland vorbei. „Wir sollten vielmehr gemeinsam daran arbeiten, dass industrielle Produktion hierzulande wieder wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen vorfindet.“ Das sei die Voraussetzung für Investitionen in zukunftsfeste Arbeitsplätze in unserem Land.

„Die Faktenlage ist doch eindeutig: Die Energie ist zu teuer. Die Bürokratie ist überbordend. Die Steuern sind zu hoch – ebenso wie die Arbeitskosten. Die politischen Verantwortungsträger müssen in ihren Zuständigkeiten liefern. Die Sozialpartner müssen klug steuern, was in ihrer Hand liegt“, sagt der METALL NRW-Hauptgeschäftsführer.

Dazu brauche es Präzision und Sachlichkeit. „Davon wünsche ich mir mit Blick auf die heutigen Bilder und Botschaften des Aktionstages wieder mehr.“

𝗞𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗯𝗿𝗲𝗺𝘀𝗲𝗻, 𝗔𝗯𝘀𝗰𝗵𝘄𝘂𝗻𝗴 𝘀𝘁𝗼𝗽𝗽𝗲𝗻Seit 2019 hat die  - und  -Industrie deutschlandweit knapp 320.000 Arbeitsplätze verlor...
14/08/2026

𝗞𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗯𝗿𝗲𝗺𝘀𝗲𝗻, 𝗔𝗯𝘀𝗰𝗵𝘄𝘂𝗻𝗴 𝘀𝘁𝗼𝗽𝗽𝗲𝗻

Seit 2019 hat die - und -Industrie deutschlandweit knapp 320.000 Arbeitsplätze verloren, die Produktion liegt 15 Prozent unter dem Niveau von 2018 📉

Das ist längst kein einfacher Abschwung mehr, sondern eine handfeste : Unsere Unternehmen sind nicht nur mit Kriegen oder Zollkonflikten konfrontiert. Hierzulande stehen sie durch hohe Steuern und Energiepreise, steigende Arbeitskosten und überbordende Bürokratie unter Druck. Deshalb wird auch immer weniger am Deutschland investitiert. Dies ist aber die Voraussetzung dafür, dass hier neue Produkte entwickelt, produziert und Arbeitsplätze gesichert werden können. Der Industriestandort Deutschland muss wieder werden! Nur so kann der Abschwung aufgehalten und Wachstum wieder möglich gemacht werden. Damit Industrie hat.

𝗔𝗹𝗹𝗲𝘀 𝘁𝘂𝗻, 𝘂𝗺 𝗜𝗻𝗱𝘂𝘀𝘁𝗿𝗶𝗲𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱𝗼𝗿𝘁𝗲 𝘇𝘂 𝘀𝘁ä𝗿𝗸𝗲𝗻Die Wirtschaftslage in der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustr...
17/07/2026

𝗔𝗹𝗹𝗲𝘀 𝘁𝘂𝗻, 𝘂𝗺 𝗜𝗻𝗱𝘂𝘀𝘁𝗿𝗶𝗲𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱𝗼𝗿𝘁𝗲 𝘇𝘂 𝘀𝘁ä𝗿𝗸𝗲𝗻

Die Wirtschaftslage in der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie (M+E) hat sich im ersten Jahresdrittel 2026 weiter verschlechtert. In den ersten vier Monaten des Jahres verzeichnete der größte Industriezweig des Landes gegenüber dem Vergleichszeitrum 2025 ein Minus von 7,6 Prozent. Der anhaltende Produktionsrückgang schlägt sich immer mehr auf die Beschäftigung nieder, die im Vormonatsvergleich bereits den 33. Monat in Folge rückläufig ist.

METALL NRW-Präsident Arndt G. Kirchhoff sagt, die Negativ-Entwicklung in der NRW-M+E-Industrie sei Ausdruck des dramatischen Verlustes an Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland insgesamt. „Die hohen Kosten deutscher Produktionsstandorte lassen sich auf dem Weltmarkt vielfach nicht mehr verdienen“, betonte Kirchhoff. Er erklärte, Politik und Sozialpartner müssten dringend alles tun, um die Konkurrenzfähigkeit der heimischen Industriestandorte zu stärken. Diese Erkenntnis sei aber leider immer noch nicht übergreifender Konsens. „Wenn wir diese Talfahrt beenden und nicht weiter ungebremst Arbeitsplätze unwiederbringlich verlieren wollen, dann müssen wir unsere Kosten-Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Dazu gehören auch die Arbeitskosten“, erklärte der NRW-Metallarbeitgeberpräsident.

Als weiteres „absolutes Warnsignal“ bezeichnete Kirchhoff die NRW-Auswertung einer aktuellen Umfrage des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall unter den Unternehmen der deutschen Metall- und Elektroindustrie:

- 55 Prozent der NRW-Unternehmen bewerten ihre Geschäftslage als schlecht
- mit Blick auf die Geschäftserwartungen rechnen in NRW 92 Prozent der Betriebe mit keiner Verbesserung für 2026
- 71 Prozent der NRW-Betriebe sehen derzeit auch keine absehbare Normalisierung
- 47 Prozent der Betriebe rechnen an Rhein und Ruhr mit einem weiteren Beschäftigungs-Abbau und nur 8 Prozent mit einem Aufbau

„Jetzt muss alles Priorität haben, was Wachstum schafft“, so Präsident Kirchhoff.

𝗦𝘁𝗶𝗹𝗹𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱 𝗯𝗲𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻, 𝗔𝘂𝗳𝗯𝗿𝘂𝗰𝗵 𝗮𝗻𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻.Wir spüren den Stillstand: Die Produktion in der Metall- und Elektro-Industrie sink...
19/06/2026

𝗦𝘁𝗶𝗹𝗹𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱 𝗯𝗲𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻, 𝗔𝘂𝗳𝗯𝗿𝘂𝗰𝗵 𝗮𝗻𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻.

Wir spüren den Stillstand: Die Produktion in der Metall- und Elektro-Industrie sinkt, Jobs gehen verloren. Gleichzeitig verschärfen strukturelle Probleme unsere Lage – vor allem hohe Kosten, die es für viele Unternehmen immer schwieriger machen, in Deutschland rentabel zu produzieren. Betriebe und Beschäftigte haben schon einige Krisen gemeinsam bewältigt. Aber klar ist auch: Den derzeitigen Stillstand können wir nicht allein beenden. Wenn zentrale Rahmenbedingungen nicht mehr stimmen, bleibt der Spielraum begrenzt. Also das, was M+E-Betriebe in Deutschland noch bewegen können und wollen. Deshalb braucht es jetzt beides: gemeinsames Anpacken in den Unternehmen – und Entscheidungen, die den Standort wieder nach vorne bringen. Damit Investitionen hier stattfinden, Unternehmen wachsen können und M+E-Jobs wieder sicher werden. Damit Industrie Zukunft hat. Mehr zur Lage bei M+E auf www.damit-industrie-zukunft-hat.de.

𝗗𝗲𝗻 𝗦𝘁𝗮𝗻𝗱𝗼𝗿𝘁 𝘄𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗼𝗯𝗲𝗻 𝗯𝗿𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻. 𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗞𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻. Die Krise ist da: Die deutsche Metall- und Elektro-Industrie pr...
05/06/2026

𝗗𝗲𝗻 𝗦𝘁𝗮𝗻𝗱𝗼𝗿𝘁 𝘄𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗼𝗯𝗲𝗻 𝗯𝗿𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻. 𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗞𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻.

Die Krise ist da: Die deutsche Metall- und Elektro-Industrie produziert heute 15 Prozent weniger als noch 2018, jeden Monat gehen 10.000 Arbeitsplätze verloren. Und zur Krisen-Konjunktur kommt ein dauerhaftes Problem: hohe Kosten für Arbeit, Energie, Bürokratie usw., die vielen M+E-Unternehmen die Luft nehmen. Wenn sich ihre Produktion in Deutschland immer schlechter rechnet, halten Betriebe Investitionen zurück, schieben sie auf – oder tätigen sie in anderen Ländern. Das ist ein Problem für die Zukunftsfähigkeit unseres Industriestandorts – und für die Arbeitsplätze bei M+E. Darum geht es jetzt um die richtigen Prioritäten: darum, gemeinsam den Standort zu stärken, statt die Kosten weiter steigen zu lassen. Bedingungen schaffen, unter denen sich Produktion wieder lohnt. Damit M+E-Unternehmen hierbleiben, hier investieren – und Arbeit sichern. Damit Industrie Zukunft hat. Mehr zur Lage bei M+E auf www.damit-industrie-zukunft-hat.de.

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Düsseldorf
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