14/09/2022
Kfz-Kennzeichen in der ehemaligen DDR 📜
1952, drei Jahre nach der Gründung, wurde die damalige Republik in 15 Bezirke (einschließlich Ost-Berlin) aufgeteilt. Diese neu gegründeten Bezirke erforderten auch ein neues System von Kfz-Kennzeichen, das Mitte 1953 in Kraft trat. 🚦
Zunächst bestand ein Nummernschild aus zwei Buchstaben und zwei Zahlengruppen, die durch einen Bindestrich getrennt waren.
Da in einigen Bezirken die Nummernschildkontingente bereits Mitte der 1950er Jahre vollständig ausgeschöpft waren, wurden dort zusätzliche Bezirksbuchstaben vergeben.
Später in den 1970er Jahren konnte dann das bestehende Kennzeichensystem der DDR den Bedarf an freien Nummern nicht mehr decken. Um die Zahl der Fahrzeugzulassungen weiter zu erhöhen, wurden am 1. Oktober 1974 Nummernschilder mit insgesamt drei Buchstaben und drei Ziffern eingeführt, mit einem Bindestrich nach der ersten Ziffer.
Außerdem wurden am 1. Januar 1976 die Abmessungen und die Schriftart der Kennzeichen geändert. Während die einzeiligen DDR-Kennzeichen (für Pkw / einige Lkw / Anhänger) zuvor eine Länge von 43 cm und eine Höhe von 11 cm hatten, maßen die neuen Kennzeichen nun 45 cm in der Länge und 9 cm in der Höhe. 📏
Schließlich wurden ab dem 1. Januar 1991 die DDR-Kennzeichen außer Dienst gestellt und nur noch die Nummernschilder des Systems der 🇩🇪 Bundesrepublik Deutschland ausgegeben.