27/11/2024
Städte für alle – Gendersensible Planung
Gendersensible Planung verfolgt das Ziel, öffentliche Räume so zu gestalten, dass sie die Bedürfnisse aller Nutzenden – unabhängig von Geschlecht und sozialer Rolle – berücksichtigen. Sie integriert unterschiedliche Mobilitätsmuster, Anforderungen an Sicherheit und Zugänglichkeit und schafft so eine urbane Umgebung, in der sich alle Bevölkerungsgruppen wohl und sicher fühlen können.
Maßnahmen wie zum Beispiel breitere Gehwege, engmaschige und gut erreichbare Haltestellen, verbesserte Beleuchtung oder barrierefreie Zugänge sind zentrale Bestandteile gendersensibler Mobilitätskonzepte. Eine aktive Beteiligung der Bürger*innen im Planungsprozess stellt sicher, dass die Maßnahmen die tatsächlichen Bedürfnisse der verschiedenen Bevölkerungsgruppen widerspiegeln.
Der gendersensible Ansatz wird zunehmend in verschiedenen Bereichen der Planung angewendet. Neben Stadt- und Mobilitätsplanung findet auch in der Sportentwicklungsplanung ein Umdenken statt. Expertinnen von stadtraum haben in diesem Zusammenhang beratend bei der Sanierung und Neugestaltung von Sportstätten in Gronau-West mitgewirkt, s. dazu auch den Artikel von Peter Wehr und Jürgen Koch auf S. 22 der aktuellen Ausgabe des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB): https://eu1.hubs.ly/H0d_nvg0