05/11/2017
Da die Angelegenheit nun ihrer Abschluss gefunden hat, hier mal der erste Teil einer unglaublichen Geschichte:
Vor ca. 5 Jahren haben wir im Rahmen einer Baumaßnahme für eine Hausverwaltung gearbeitet.
Es sollte eine zerstörte Grenzwand errichtet werden. Am Tage der Vertragszeichnung tauchte der Besitzer des Grundstückes auf der anderen Seite der Grenze auf und zeichnete als Dritte Person ebenfalls den Vertrag.
Dies wurde mir dann zum Verhängnis.
Die Mauer sollte als Feldbrandwand errichtet werden, wobei die Hausverwaltung nach mehrmaliger Besprechnung, auf ihrer Seite der Grenze eine Kalksandsteinwand haben wollte.
Als verantwortungsvoller Unternehmer, der die Wünsche seiner Kunden beachtet, haben wir auch entsprechend gehandelt und eine Seite in KS und die andere in Feldbrand errichtet. Nach Fertigstellung und der erhofften Bezahlung wurde mir dann von Seiten der dritten Partei (andere Grenzseite) offerriert, das keine Bezahlung erfolgt.
Es folgte der übliche Ablauf: Mahnung, Anwalt, diverse Schreiben, Klage, Gericht.
Der Prozess wurde verloren, weil die dritte Partei nicht das bekommen hat was sie bestellt hat.
Obwohl der KS von der Feldbrandseite nicht zu sehen war, stimmt das Gericht der dritten Partei zu und diese musste nicht zahlen.
Von Seiten der Verwaltung wurde es versäumt, die andere Partei auf die gewünschte Änderung hinzuweisen und Gelegenheit zum Einspruch zu geben.
Ich hatte jedoch das Nachsehen und wurde nicht bezahlt, hatte die Gerichtskosten und alle Anwaltskosten zu tragen.
Aber das war nicht das Ende...... Fortsetzung folgt.