20/01/2026
Deshalb physisches Silber:
Das Ende des "Yen Carry Trades"
Lange Zeit liehen sich Investoren billig Yen, um damit höher verzinsliche US-Anleihen zu kaufen.
Das Risiko: Durch die steigenden Zinsen in Japan und die Unsicherheit am Aktienmarkt wird diese Strategie unrentabel. Ein massives Auflösen dieser Positionen führt zu Verkaufsdruck bei US-Assets.
Aktuelle Lage: Im Januar 2026 kletterte die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe bereits auf 4,27 %, teilweise getrieben durch diesen „Ansteckungseffekt“ aus Japan.
3. US-Schuldendynamik (2026)
Die externe Belastung aus Japan trifft die USA zu einem kritischen Zeitpunkt:
Rekordschulden: Anfang 2026 überschritt die US-Staatsverschuldung die Marke von 38,5 Billionen USD.
Finanzierungskosten: Da die USA 2026 Schulden im Wert von rund 9 Billionen USD refinanzieren müssen, reagiert der Markt extrem empfindlich auf den Wegfall japanischer Käufer.
Geopolitische Karte: Es gibt Befürchtungen, dass Japan seine US-Anleihenbestände als Druckmittel in Handelskonflikten (z. B. unter der Trump-Administration) nutzen könnte.
Fazit: Die ETF-Verkäufe in Japan sind ein Signal für den Rückzug der BoJ aus der Marktstützung. Dies entzieht dem globalen Finanzsystem – und damit auch den USA – die gewohnte Liquidität, was die Refinanzierung der US-Schulden im Jahr 2026 erheblich verteuert.
Der Dollar ist Pleite