21/05/2026
𝗗𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗦𝗮𝗻𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘇𝘂 𝗘𝗻𝗱𝗲
Nachhaltigkeit endet nicht mit der Fertigstellung eines Gebäudes – sie zeigt sich besonders dann, wenn ein Gebäude zurückgebaut, erneuert oder weitergedacht werden muss.
Genau hier wird der Unterschied zwischen herkömmlichen Fassadensystemen und der 𝗩𝗼𝗿𝗴𝗲𝗵ä𝗻𝗴𝘁𝗲𝗻 𝗛𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿𝗹ü𝗳𝘁𝗲𝘁𝗲𝗻 𝗙𝗮𝘀𝘀𝗮𝗱𝗲 (𝗩𝗛𝗙) sichtbar:
👉 mechanisch befestigt
👉 einzelne Bauteile können gezielt demontiert werden
👉 Materialien lassen sich sortenrein trennen
Das bedeutet konkret:
➡️ 𝗯𝗲𝘀𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗪𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿𝘃𝗲𝗿𝘄𝗲𝗿𝘁𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁
➡️ 𝘄𝗲𝗻𝗶𝗴𝗲𝗿 𝗔𝗯𝗳𝗮𝗹𝗹
➡️ 𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗞𝗿𝗲𝗶𝘀𝗹𝗮𝘂𝗳𝘄𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁 𝗶𝗺 𝗕𝗮𝘂𝘄𝗲𝘀𝗲𝗻
Während viele klassische Systeme beim Rückbau zu Mischabfällen werden, ermöglicht die VHF einen strukturierten und nachhaltigen Rückbau – und schafft damit die Grundlage dafür, Ressourcen langfristig im Kreislauf zu halten.
Doch nachhaltige Sanierung endet nicht beim Rückbau. Moderne Fassaden können heute weit mehr leisten: Sie verbessern die 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲𝗲𝗳𝗳𝗶𝘇𝗶𝗲𝗻𝘇, reduzieren 𝗖𝗢₂-𝗘𝗺𝗶𝘀𝘀𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 und werden selbst zum aktiven Teil der Energiegewinnung.
Ein gelungenes Beispiel dafür ist die 𝗦𝗽𝗮𝗿𝗸𝗮𝘀𝘀𝗲 𝗦𝗰𝗵𝘄𝗮𝗶𝗴𝗵𝗼𝗳:
Hier zeigt sich, wie 𝗴𝗮𝗻𝘇𝗵𝗲𝗶𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗦𝗮𝗻𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 in der Praxis funktioniert. Die vorgehängte hinterlüftete Fassade verbindet Kreislauffähigkeit und ressourcenschonenden Rückbau mit einer integrierten 𝗣𝗩-𝗟ö𝘀𝘂𝗻𝗴, die direkt an der Gebäudehülle Energie erzeugt.
So wird die Fassade nicht nur zur schützenden Gebäudehülle, sondern gleichzeitig zum aktiven Bestandteil der 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲𝘄𝗲𝗻𝗱𝗲.
📘 Mehr dazu und konkrete Lösungsansätze zeigt der in Arbeit befindliche 𝗦𝗮𝗻𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗹𝗲𝗶𝘁𝗳𝗮𝗱𝗲𝗻 𝗱𝗲𝘀 Ö𝗙𝗛𝗙, der in den nächsten Wochen veröffentlicht wird – ein praxisnaher Impuls für zukunftsfähiges Sanieren mit System.
🛠️ 𝗗𝗶𝗲 𝗩𝗲𝗿ö𝗳𝗳𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝘂𝗻𝗴 𝗳𝗼𝗹𝗴𝘁 𝗶𝗻 𝗞ü𝗿𝘇𝗲 – bleiben Sie gespannt auf neue Impulse, Praxisbeispiele und konkrete Lösungsansätze für die nachhaltige Sanierung von morgen.
F chitekturfotografie: www.markus-kaiser.at
| Videoerstellung: ÖFHF (Canva)