23/01/2026
Heute schauen wir Adrian, einem unserer Projektplaner, über die Schulter und fragen: "Was machst du gerade?"
„Ich führe eine Beleuchtungsberechnung für die Sanierung einer Eissporthalle durch.
Eine Beleuchtungsberechnung funktioniert so:
Als Erstes wird ein Modell des Gebäudes in eine Lichtplanungssoftware importiert oder neu erstellt.
Anschließend wird die benötigte Beleuchtungsstärke bestimmt. Diese hängt von der Nutzung des zu beleuchtenden Raumes sowie von den spezifischen vorgegebenen Richtlinien ab – in diesem Fall für eine Eissporthalle.
Berücksichtigt werden müssen außerdem die Reflexionsgrade von Decke, Wänden und Boden, die wiederum von deren Material und Farbe abhängig sind.
Im nächsten Schritt werden die Leuchten ausgewählt und im Modell positioniert. Die Software greift dabei auf photometrische Daten der Leuchte zurück, die vom Hersteller bereitgestellt werden.
Anschließend führt die Software in mehreren Simulationen die eigentliche Berechnung durch. Dabei wird ermittelt, wie das Licht von der Leuchte ausgestrahlt, von Oberflächen reflektiert und auf Boden- oder Arbeitsflächen ankommt.
Zum Schluss werden die Ergebnisse grafisch und tabellarisch dokumentiert. Häufig kommen Falschfarbendarstellungen oder 3D- Ansichten zum Einsatz. Auf dieser Grundlage kann die Planung optimiert werden, indem Leuchtenanzahl, Position oder Typ angepasst werden, um Normen einzuhalten und eine angenehme Beleuchtung zu erreichen.“
# Elektroplaner