15/08/2023
Er ist entscheidend für Fahrverhalten und , wird aber oft stiefmütterlich behandelt: der regelmäßige Check des Luftdrucks. „Ein falscher verbraucht nicht nur mehr und erhöht den Verschleiß, sondern birgt auch Gefahren“, warnt Helmut Nöllenburg, Leiter der TÜV NORD Station Syke. Schon kleine Abweichungen von den Herstellervorgaben können den Bremsweg verlängern, die Kurvenstabilität beeinträchtigen, das Aquaplaning-Risiko erhöhen oder sogar zu einem Reifenplatzer führen. Ein leicht erhöhter Luftdruck von 0,2 bis 0,3 Bar ist jedoch vertretbar. „Das spart sogar Treibstoff“, sagt der TÜV-Experte, er betont aber auch: „Alles darüber hinaus ist riskant, da der Grip abnimmt.“ Doch worauf kommt es an? Der korrekte Luftdruck für Winter-, Sommer- oder Allwetterreifen ist vom Fahrzeug abhängig und kann in der Bedienungsanleitung, an Fahrer- oder Beifahrertür, an der Innenseite des Tankdeckels oder an einem Aufkleber im Handschuhfach abgelesen werden, Nöllenburg: „Es ist zu empfehlen, alle 14 Tage den Luftdruck zu kontrollieren und ihn bei schwerer Last entsprechend anzupassen.“ Am besten erfolgt die Messung, wenn die Reifen kalt sind, da sich warme Luft ausdehnt. Besteht keine andere Möglichkeit, zieht man 0,2 Bar vom Messwert ab. „Und vergesst auch die Überprüfung des Reserverads nicht, damit man auch bei einer Panne sicher weiterfahren kann.“